Langes Jahr mit Schrecksekunde
Krummennaaber Feuerwehr zieht Bilanz

Eine starke Truppe: (von links) Kassier Andreas Heinz, Jugendbeauftragte Kathrin Gruber, Bürgermeister Uli Roth, Schriftführerin Julia Jakob, Vorsitzender Matthias Reul, zweiter Kommandant Martin Gruber, Kommandant Wolfgang Bauer, der verabschiedete Kassier Markus Schiml, zweite Vorsitzende Stefanie Sieder und die frühere Jugendbeauftragte Renate Bergler. Bild: den
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Krummennaab
14.01.2016
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Inklusiv Schrecksekunde beim Johannisfeuer war es ein aufregendes Jahr für die Feuerwehr. Vorsitzender Matthias Reul ging zunächst auf das Starkbierfest ein. "Leider konnten wir nicht an den Erfolg der sehr guten Jahre anknüpfen." Vor allem der Barbetrieb blieb hinter den Erwartungen zurück. Trotzdem erwirtschafteten die Kameraden 1085 Euro.

Beim Johannisfeuer fiel die Konstruktion etwas früher um als geplant. Fast wäre ein Kind verletzt worden. Reul ermahnte seine Kameraden, künftig besser aufzupassen und die Eltern mehr in die Pflicht zu nehmen. Der Vorsitzende beklagte auch die mangelnde Arbeitsbereitschaft. Nur vier von fast 40 Aktiven hatten sich am Holzeinschlag beteiligt. An der internen Kommunikation müsse noch gearbeitet werden: "Jeder Käse wird heutzutage kommentiert und geliked. Aber auf Anfragen von der Führung wird nicht reagiert."

Lob für die Siedler


Ohne die passiven Mitglieder und deren Hilfe seien viele Vereinsveranstaltungen nicht denkbar. Er dankte allen aktiven wie passiven Mitgliedern für ihren Einsatz. "Ihre Leistung soll in keinster Weise durch meine etwas kritischen Worte geschmälert werden", bekräftigte Reul. Ein sehr schöner Event war im August der Ausflug mit den Siedlern. Mit einem Floß schipperten die Teilnehmer auf dem Main.

Das dritte Fest im Jahr 2015 war das Weißbierfest zugunsten der Finanzierung der Festdamengewänder. 2178 Euro kamen zusammen. Der Verein hat zurzeit 253 Mitglieder, davon 40 Aktive. Abschließend dankte Reul allen Mitstreitern inklusive Gemeinderat und Bürgermeister Uli Roth. Kommandant Wolfgang Bauer übermittelte in seinem Bericht einen Gruß von Baron von Lindenfels. Beim Brand eines Nebengebäudes im Schlosshof Thumsenreuth waren die Kameraden zur Stelle, dafür dankte der Hausherr und spendiert dafür bei einer der nächsten Übungen die Getränke.

Insgesamt hatten die Aktiven 35 Einsätze. Bauer bedauerte, dass Jugendwartin Renate Bergler ihr Amt vorübergehend aufgibt. Als Dank für ihre geleistete Arbeit überreichte er ihr ein Geschenk. Ihr Amt übernimmt Kathrin Gruber. Mit 157 absolvierten Lehrgängen ist der Ausbildungsstandard der Mannschaft sehr hoch, lobte Bauer. Für ihren stetigen Übungsbesuch dankte er Martin und Kathrin Gruber sowie Ines Denz. Die Finanzen sind wieder in Ordnung. Nach seinem Bericht bestätigten die Revisoren Patrick Schneider und Kurt Sieder Markus Schiml eine einwandfreie Arbeit.

Zwei Ersatzwahlen


Gleich zwei Veränderungen gab es im Vorstand. Schriftführer Manuel Zetlmeisl und Kassier Markus Schiml traten beide von ihren Posten zurück. Da im kommenden Jahr reguläre Wahlen sind, gab es nur eine Ersatzwahl. Als neue Schriftführerin engagiert sich Julia Jakob. Einstimmig wählten sie die Mitglieder per Handzeichen. Der bisherige Kassier Markus Schiml verabschiedete sich mit einer emotionalen Rede. Er sei aus beruflichen, gesundheitlichen und familiären Gründen nicht mehr in der Lage, seine Aufgabe so zu erfüllen, wie es der Verein brauche. "Ich wünsche der Feuerwehr einen Kassier der hoffentlich mehr Zeit hat und dem der Verein ebenso viel bedeutet wie mir", betonte er. Reul bedankte sich bei Schiml, der über 15 Jahre dieses Amt inne hatte. Auch Bürgermeister Uli Roth zollte ihm Respekt für sein Wirken und besonders für seinen korrekten Abschied. Einstimmig sprachen sich alle Mitglieder für Andreas Heinz als neuen Kassier aus.

Zum Abschluss erinnerte Reul an das große Jubiläum in diesem Jahr. "Das Fest wird ein Highlight." Festzug, Festdamen und ein dreitägiges Fest. "Dafür brauchen wir jede verfügbare Hilfe."
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