Löschen und ehren

Bürgermeister Uli Roth und stellvertretender Landrat Dr. Alfred Scheidler beglückwünschten die Geehrten zu 40 Jahre im aktiven Dienst: Premenreuths Kommandant Tobias Meinzinger, Röthenbachs Kommandant Anton Kick (hinten, von links), Adolf Windschiegl, Jakob Gallersdörfer, Helmut Troppmann und Wolfgang Käß (vorne, von links). Bilder: den (2)
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Krummennaab
28.10.2016
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Am Vormittag waren die Kameraden noch einen Brand löschen, am Abend empfing die Krummennaaber Feuerwehr zahlreiche Gäste zur staatlichen Ehrung.

"Ohne Feuerwehren ist eine dörfliche Gemeinschaft nicht vorstellbar", zollte Landrat Dr. Alfred Scheidler der Feuerwehr seinen Respekt. Kein Fest, keine Veranstaltung wäre ohne die Kameraden zu schaffen. "In einem Verein, der aktive Mitarbeit erfordert, ist es unglaublich, dass Sie bereits seit 25 oder 40 Jahren Dienst tun", applaudierte Scheidler. Für ihn seien die Ehrungen keine Routine, sondern etwas ganz Besonderes.

Bürgermeister Uli Roth erinnerte ans 120-jährige Jubiläum der Krummennaaber Wehr. Mit der Anschaffung des neuen LF20 habe die Gemeinde viel erreicht. Roth sprach auch den Brandbrief von Reuths Kommandanten Uli Stengl an: "Nicht gaffen, Mitglied werden!" So stehe es auch auf Plakaten der Bad Hersfelder Feuerwehr, die diese zum Abschirmen an Unfallstellen nutzen.

Gemeinsam mit Kreisbrandrat Andreas Wührl, Kreisbrandmeister Herbert Thurm und Kreisbrandinspektor Andreas Gleißner nahm Scheidler die Ehrungen vor:

25 Jahre aktiv im Dienst sind: Vorsitzenden Dr. Bertold von Lindenfels, Thomas Peraus, Rainer Häupl, Georg Neugirg (Thumsenreuth), Stefan Neidhardt (Krummennaab), Michael Frank, Roland Beyer, Erhard Kraus, Stefan Schödel (Premenreuth), Anton Kick (Röthenbach) und Tobias Giehl (Reuth). Sie erhielten eine Urkunde, das silberne Ehrenzeichen und die goldene Ehrenamtskarte.

40 Jahre im aktiven Dienst sind: Jakob Gallersdörfer (Krummennaab), Adolf Windschiegl (Premenreuth) sowie Wolfgang Käß und Helmut Troppmann (Röthenbach). Sie erhielten zusätzlich zum goldenen Ehrenabzeichen und der von Innenminister Joachim Herrmann unterzeichneten Urkunde, einen Gutschein für eine Woche Aufenthalt im Feuerwehrheim in Bayerisch Gmain.

"Wir brauchen junge Leute, um das Niveau aufrecht zu erhalten", sagte Wührl. Er dankte den Gemeinden für die gute Ausstattung der Wehren, denn "wer helfen will, muss auch helfen können". Zum Abschluss mahnte er die Geehrten: "Bleiben Sie bei der Feuerwehr." Nächstes Jahr werde das Gesetz geändert. "Sie dürfen dann bis 65 Jahre aktiven Dienst leisten", fügte er lächelnd hinzu.
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