Neues Fahrzeug erhält beim 120. Jubiläum der Brandschützer den kirchlichen Segen
Riesiges Geschenk für Wehr und Bürger

Bürgermeister Uli Roth, Landrat Wolfgang Lippert und die Landtagsabgeordneten Tobias Reiß sowie Annette Karl (von rechts) gratulierten der Feuerwehr sowohl zum Jubiläum als auch zum neuen Einsatzfahrzeug. Bild: den
Vermischtes
Krummennaab
25.07.2016
43
0

"Das Geburtstagsgeschenk kann sich sehen lassen", konstatierte Landrat Wolfgang Lippert beim Anblick des neuen LF 20 und gratulierte zum 120. Jubiläum der Feuerwehr. Zuvor hatten die Kameraden mit Ehrengästen wie den Landtagsabgeordneten Annette Karl und Tobias Reiß den Schirmherren abgeholt.

Zu den Klängen des Spielmannszuges Erbendorf marschierten viele Feuerwehren und Vereine zum Rathaus, wo Schirmherr Jakob Gallersdörfer und Bürgermeister Uli Roth, bestens betreut von den Festdamen, warteten. Vor dem geschmückten Fahrzeug, das im Pausenhof der Grundschule stand, erklärte Vorsitzender Matthias Reul, dass das LF20 ein Meilenstein in der 120-jährigen Geschichte der Brandschützer darstellt. Allerdings habe nicht die Wehr, sondern der Bürger das neue Fahrzeug bekommen.

Pfarrerin Nadine Schneider und Pater James segneten das Auto. Bürgermeister Roth sprach von einem Festtag. Besonders stolz sei die Gemeinde, dass das Fahrzeug Wasser führt und so für einen Erstangriff ausgerüstet ist. Landrat Lippert merkte an, dass der Landkreis mit dieser Anschaffung wieder ein wenig sicherer geworden ist. Als Geschenk überreichte er 750 Euro für die Jugendarbeit. Kreisbrandrat Andreas Wührl erwähnte bei der offiziellen Schlüsselübergabe durch Peter Nespor, dass das Auto zahlreiche Finessen aufweist, darunter eine landkreisweit einmalige Kabinenausstattung.

Der evangelische Posaunenchor beschloss die Zeremonie mit der Bayernhymne. Bürgermeister Roth lud alle Ehrengäste zum Eintrag ins Goldene Buch ein. Für den gemütlichen Teil sorgte Vorsitzender Matthias Reul. Mit gekonntem Schlag stach er das erste Fass an. Während sich die Ehrengäste das neue Auto erklären ließen, erklommen die Kinder den Fahrersitz. Sie fanden auch schnell heraus, wie das Martinshorn funktioniert. Am Abend spielten im voll besetzten Festzelt die "Quertreiber".
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.