Dieses Geld soll baden gehen
5000 Euro für die Wasserwacht

Über die 5000-Euro-Spende freuten sich (vorne,von links) Michael Schmidt (Kreiswasserwacht), Christine Fleischmann (Wasserwacht Kümmersbruck), Gerd Geismann (BRK-Kreisvorsitzender), Björn Heinrich (BRK-Kreisgeschäftsführer) und Stephan Hirsch (Wasserwacht Hahnbach) sowie (hinten, von links) Georg Götz (Wasserwacht Freudenberg), Bademeister Max Wagner, Landrat Richard Reisinger, Alexander Düssil (Sparkasse), Bürgermeister Roland Strehl und Dieter Meier (Sparkasse). Bild: e
Freizeit
Kümmersbruck
09.02.2016
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Diese Besucher trugen keine Badehose, dafür aber blaue Plastikschuhe, vor allem aber hatten sie 5000 Euro im Gepäck: Eine Spende der Sparkasse übergab deren Vorstandsvorsitzender Dieter Meier direkt neben dem Schwimmbecken an den Kreisverband der BRK-Wasserwacht im Kümmersbrucker Aktivbad KA 2.

Auf Vorschlag von Landrat Richard Reisinger erhielt der Verband dieses Geld, um die nötige Ausstattung für Schwimmunterricht anschaffen zu können. Sehr zur Freude der Wasserwacht, deren vorangige Aufgabe es schließlich ist, Kindern das Schwimmen beizubringen. Bei der Übergabe dabei waren Georg Götz (Wasserwacht Freudenberg), Stephan Hirsch (Hahnbach) Björn Heinrich (BRK-Kreisgeschäftsführer), Gerd Geismann (BRK-Kreisvorsitzender) Michael Schmid (Kreiswasserwacht), Christine Fleischmann (Wasserwacht Kümmersbruck) und Kathrin Schmidt (Sparkasse).

Das Geld stammt aus der Sparkassen-Förderstiftung. Deren Grundstock beläuft sich laut Vorstandsvorsitzendem Dieter Meiler auf eine Million Euro. Pro Jahr würden etwa drei Prozent erwirtschaftet. Aufgabe der Einrichtung sei es, mit diesem Geld das regionale und gesellschaftliche Engagement im Geschäftsgebiet zu unterstützen - im Bereich Kunst, Kultur, Denkmalschutz und Denkmalpflege, Sport und Erziehung, Volks- und Berufsbildung.

Landrat Richard Reisinger sieht im Erlernen des Schwimmens auch eine gesellschaftliche Herausforderung. Schwimmen gehöre heutzutage zu den Grundkenntnissen: Mit dieser Feststellung erntete Kümmersbrucks Bürgermeister Roland Strehl viel Lob aus der Runde.

Er unterstrich, "in Zeiten, in denen sich viele Bädern verabschieden müssen, geht Kümmersbruck mit gutem Beispiel voran". Das KA 2 sei auch das "Gesicht der Wasserwacht", die in die Vorplanungen eingeschaltet gewesen sei.

Sanierung und Ausbau seien eine "richtungsweisende Entscheidung" für die Gemeinde gewesen. Dass man hier das Schwimmen lernen kann, sei hoch einzustufen. Laut Strehl sind unter den bisher monatlich rund 6500 Badegästen etwas 800 bis 900 Schüler aus der Region.
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