Tag der offenen Judo- und Karate-Tür
Ashi Waza am Butzenweg

Bestaunt von vielen Neugierigen, zeigten die Aktiven des Kümmersbrucker Judo- und Karateclubs beim Tag der offenen Tür, was sie so können. Auch die Kinder und Jugendlichen machten begeistert mit. Bild: e
Freizeit
Kümmersbruck
28.06.2016
68
0

Ashi Waza, Ippon oder Ohyo Kumite - beides muss man kennen und können, wenn man beim Judo- und Karate-Club Kümmersbruck daheim ist. Was der Verein sonst noch alles drauf hat, zeigte er beim Tag der offenen Tür.

Viele waren in das Budo-Zentrum am Butzenweg gekommen, um sich von Vorsitzendem Lorenz Hirsch und seinen Leuten den Club zeigen zu lassen. Der rund 150 Mitglieder zählende Judo- und Karateverein präsentierte seine Kaderschmiede und machte die Besucher mit dem Wesen der asiatischen Sportarten vertraut.

Im Wesentlichen, sagte Hirsch, gehe es um Respekt, Fairness, Achtung, Mut und mentale Stärke. Auch Können und Kondition würden verlangt, wenn es gilt, Gegner auf die Matte zu legen oder auf die Knie zu zwingen.

Die Spartenleiter Josef Summerer (Karate) und Daniela Rösler (Judo) waren ebenso im Einsatz wie Erwachsenen-Trainer Rainer Weiß, die Jugend-Übungsleiterinnen Maria und Simone Hirsch sowie die beiden Karate-Trainer Tina Schmidt und Michael Kolbeck. "Wir bieten in unseren Trainingsinhalten die Ausbildung für Wettkampf und Breitensport, aber auch Yoga gehört zu unserem Repertoire und das sanfte Judo 50 plus", erläuterte Lorenz Hirsch.

Freilich: Einen großen Teil der Mitglieder machen Kinder und Jugendlichen aus. Die vertreten den Club nicht nur regional, sie bringen auch reichlich Pokale und Auszeichnungen mit ins heimatliche Dojo am Butzenweg. Leistungen, die auch Bürgermeister Roland Strehl und Landrat Richard Reisinger anerkannten. Bemerkenswert sei, dass das Dojo im Eigentum des 1979 gegründeten Clubs ist. Wie Judo und Karate aussehen sollen, das erlebten die Zuschauer bei einigen Vorführungen. Maria und Simone Hirsch gewährten mit ihren Kindern und Jugendlichen Einblicke in die Nachwuchsförderung. Spektakulär sieht es aus, wenn Kathi und Bene ihren Wurftechniken in Zeitlupendarstellung bieten, was besonders schwer ist. Sehr gut wiederum sei, wenn man wann die Techniken für Notsituationen kann, die Reiner und Manfred vorführten: "Am besten aber ist, wenn man gar nicht in so eine Situation kommt," ließ Lorenz Hirsch wissen. Am zweitbesten aber dann ist die Kunst der Selbstverteidigung. Wie's so im Wettkampf zu geht, das demonstrierten der Vorsitzende selbst mit seinem Gegner Kevin. Die einzelnen Wurf-, Fall- oder Bodentechniken demonstrierten Sepp und Tina, die Vorführung von Yoga-Entspannungstechniken, die auch während der Woche regelmäßig stattfinden, rundeten das Programm ab. Der Tag der offenen Tür selbst wurde mit einem zünftigen Grillfest abgerundet.
Weitere Beiträge zu den Themen: Karate (31)Judo (67)OnlineFirst (12624)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.