Bildhauer Peter Kuschel zeigt sich von einer neuen Seite
Jetzt auch als Maler

Helmut Rösel, Museumsleiter Michael Ritz und Künstler Peter Kuschel (von links) machen neugierig auf die Ausstellung: "Meine Tochter Mio" (im Hintergrund) und "Lucio Freud", ein Porträt eines englischen, verstorbenen Malers (vorne), sind zwei der Kuschel-Kunstwerke, die bis Dezember im Kulturschloss Theuern zu sehen sind. Bild: e
Kultur
Kümmersbruck
17.06.2016
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Thuern. (e) Die Ausstellung, die am Sonntag, 19. Juni, um 11 Uhr im Kulturschloss Theuern eröffnet wird, ist etwas Besonderes: Künstler Peter Kuschel präsentiert sich darin erstmals auch als Maler.

Weltweit bekannt


Kuschel, Jahrgang 1940, ist als Bildhauer weithin, um nicht zu sagen weltweit, bekannt. Er hat Skulpturen wie den Radlträger in Hahnbach, den Knödelbrunnen in Amberg, den Geschichtsbrunnen in Sulzbach-Rosenberg, die Samaritergruppe am St.-Anna-Krankenhaus und die Kröte an der Krötenseeschule geschaffen.

Von 1958 bis 1964 studierte Kuschel an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg. Vorher war er an der Staatlichen Fachschule für Holzbildhauer in Oberammergau. Peter Kuschel war nie etwas anderes als freischaffender Künstler - einer der wenigen, die es geschafft haben, von ihrer Kunst auch zu leben.

Jetzt präsentiert er sich von einer ganz anderen Seite: Eindrucksvolle Bilder stellt er in Theuern aus. "Menschbilder" heißt der Titel der Ausstellung.

Gegenständlich ist er in der Bildhauerei, gegenständlich sind auch seine Bilder. Da fließt schon mal Blut, fehlt es nicht an Makaberem und Alltäglichem, Begehrtes und zugleich Sinnloses ist zu sehen. Eben "die ganze Ambivalenz zwischen prallem Leben und einsamem Ende", wie Kuschel sagt: Die Tiefen und Untiefen der menschlichen Seele will er sichtbar machen.

Vernissage mit Musik


Um 11 Uhr am Sonntag beginnt in Theuern die Vernissage zur Ausstellung "Menschenbilder". Sie wird zu sehen sein bis Sonntag, 11. Dezember. Sein künstlerischer Weggefährte Helmut Rösel wird die Einführung zu dem Thema liefern, am Flügel begleitet Hans-Jürgen Dandorfer.
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