Jazzfrühschoppen mit Blue Note Projekt
Bier, Brezen und Bossa Nova

Das Blue Note Projekt begleitete sein Publikum beim Jazzfrühschoppen vor dem Kümmersbrucker Rathaus beschwingt durch einen entspannten Sonntagvormittag. Bild: e
Kultur
Kümmersbruck
05.07.2016
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"Summertime" war unter den Bäumen vor dem Kümmersbrucker Rathaus zu hören, das "Girl from Ipanema" war auch da. Und das "Softly as in a Morning Sunrise" (Sanft wie beim Sonnenaufgang) war fast wörtlich zu nehmen beim Jazzfrühschoppen am Sonntagvormittag.

Wieder lieferte Blue Note Projekt die Musik, überzeugten die vier Protagonisten an Saxofon, Piano, Bass und Schlagzeug die Musik-Freunde mit ihrem Easy-Listening-Jazz und ihrer lateinamerikanischen Musik. Die Gruppe vereint leidenschaftliche Musik-Amateure. In Kümmersbruck hätte ihr Motto Bier, Brezen und Bossa Nova lauten können. Dr. Lothar Kiehl, Arzt und Tenorsaxofonist, Florian Klein am Piano und Marc Hohl am Bass waren zum zweiten Mal beim Jazz-Frühschoppen von Kunst, Kultur, Kümmersbruck, diesmal allerdings in veränderter Besetzung: Am Schlagzeug saß Antje Storch.

Sie ist in der Region keine Unbekannte. Die Floristin gehört auch den Amberger Gospel Flames an, ist mit der Musik aufs Engste verbandelt und in ihrer ersten Saison beim Blue Note Projekt dabei. Dieser Jazzfrühschoppen brachte wieder die Leichtigkeit lateinamerikanischer Musik unter die Besucher. Mit "Take the A Train" stiegen die Musiker ein, nach drei Stunden hörten sie mit "Moondance" auf. Dazwischen lag die ganze Bandbreite ihres Brunch-Cocktail-Dinner-Bar-Lounge-Jazz. Klassiker wie "Besame mucho", "Fly me to the Moon" und "Tuxedo Junction" sind Pflichtnummern im Repertoire der Blue Notes, die immer wieder gefordert werden.

Sie seien gerne wiedergekommen, ließ Dr. Kiehl wissen: "Die Atmosphäre hier ist wunderbar, herzliche Leute organisieren die Veranstaltung." Kein Wunder also, dass die Band schon fürs nächste Jahr gebucht ist. Dann spielen sie im 16. Jahr zusammen. In Kümmersbruck sicher wieder bei Weizen, Weißwurst und Wein - auch heuer vom Team des Martin-Schalling-Hauses serviert, während Monika Rambach die Gesamtleitung hatte.
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