Abschied mit viel Herz

Lokales
Kümmersbruck
27.07.2015
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"Der Weg zu dir selbst hört nie auf." Mit diesem Liedtext schickte Studienrat Rainer Kaleschke die Absolventen der Mittelschule Kümmersbruck auf die Reise ins Berufsleben. Es war ein bewegender Abschied.

Die Lehrer müssen ihre Schüler liebgewonnen haben. Anders ist es nicht zu erklären, dass der Rektor zum Abschied den Country-Klassiker Country Roads von John Denver zum Besten gib, dass eine Pädagogin selbstgedichtete Gstanzln singt und ein Studienrat ein Stück aus dem Alpen-Drama Watzmann von Wolfgang Ambros präsentiert. "Der Weg zu dir selber hört nie auf" hieß der Song, den Studienrat Rainer Kaleschke auf der Gitarre begleitete.

Philipp Lasser der Beste

Die Klassenbesten aus der M 10 G, der M 10a und der 9. Klasse erhielten nicht nur eine Urkunde, sonderen auch Buchgeschenke. Als Schulbester der 10. Klassen schnitt Philipp Lasser mit einem Notenschnitt von 1,56 ab, gefolgt von Dennis Sollfrank (1,78). Bei den Mädchen der 10. Klassen waren Lisa Opl, Samantha Gillig und Victoria Sattler die erfolgreichsten Schülerinnen. Die 9 G stellte beim Quali mit Timo Rölz und Maria Wittmann die Spitzenschüler. Mit viel Charme und Esprit moderierte Konrektor Peter Rösch die Abschlussfeier, eingeleitet von der Schulband unter Leitung von Rektor Heinz Lang (Country Roads) und garniert mit weiteren musikalischen Beiträgen von Fachoberlehrerin Doris Haslbeck und Schülersprecherin Patty Graf. Für viel Heiterkeit sorgte die Klasse 6a von Lehrerin Felicitas Berger mit einem Gedicht, das absichtlich mit Grammatikfehlern gewürzt war. Die Bürgermeister der Gemeinden des Schulverbundes und Elternbeiratsvorsitzende Carola Fuchs gratulierten den Entlassschülern und gaben ihnen einige Ratschläge für die Zukunft mit. Treffend und witzig waren die Abschlussreden von Schülersprecherin Patty Graf und den Klassensprechern Anna Hofrichter und Ferenc Scharl. Die Kiwido-Schwinger unter Leitung von Konrektor Rösch lockerten mit ihren Beiträgen den Festakt auf. Für die Bewirtung sorgte wieder der Förderverein. Lehrerin Claudia Neidl verabschiedete sich mit selbst gedichteten Schnodahipfln von ihrer Klasse.
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