"Alter! Jetzt geht's um Rente!"

Das neue KAB-Leitungsteam mit (von links) Paul Wied, Gabriele Büttner, Josef Kotz, Kreispräses Gottfried Schubach, Diözesansekretär Markus Nickl, Jochen Weiß, Theres Luber und Richard Maciolek. Bild: thl
Lokales
Kümmersbruck
23.03.2015
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Aus den Reihen der Anwesenden wollte niemand kandidieren. Danach ging es beim Kreisverbandstag der Katholischen Arbeitnehmerbewegung (KAB) ziemlich fix: Das bisherige Leitungsteam wurde im Amt bestätigt.

Dem Kreisverbandstag in Kümmersbruck ging ein Gottesdienst voraus, zelebriert von Kreispräses Gottfried Schubach. Im Saal des Pfarrheimes blickte Leitungsteamsprecher Josef Kotz auf die Aktivitäten zurück, etwa die Infotage zum Thema Rente und Mindestlohn, die Aktionstage zu sieben Prozent Mehrwertsteuer oder auch zum Ladenschlussgesetz.

Für Teilnahme geworben

Kassier Jochen Weiß legte einen detaillierten Bericht vor und attestierte dem Kreisverband eine solide Finanzlage. Abschließend warb er für eine rege Teilnahme an der Wallfahrt Patrona Bavariae nach Augsburg sowie beim Arbeitnehmertag auf dem Annaberg in Sulzbach-Rosenberg.

Mit Gottesdienst im Dom

Seniorenbeauftragte Theres Luber informierte über Seminare, kulturelle Kreisnachmittage, -einkehrtage und -wallfahrten. Anlässlich des Jubiläums "50 Jahre KAB Senioren aktiv in der Diözese Regensburg" habe die Senioren-Diözesanwallfahrt nach Regensburg geführt - zum Festgottesdienst im Dom mit Bischof Rudolf Voderholzer und zum anschließenden Festakt im Kolpinghaus.

Diözesansekretär Markus Nickl verlieh an Kreispräses Gottfried Schubach die Rote Ehrennadel der KAB. Er dankte dem Präses für seine aktive, langjährige Mitarbeit in der KAB, bei den Teamsitzungen und die Feier der Gottesdienste. Schubach sprach dem Verband seinen Dank für den unermüdlichen Einsatz für eine gerechtere Gesellschaft aus.

29 Berechtigte bestätigen

Da sich auf Anfrage von Wahlleiter Markus Nickl niemand von den Teilnehmern als Kreisvorsitzender oder neues Teammitglied zur Verfügung stellte, trat das amtierende Leitungsteam wieder an. Es wurde von den 29 Stimmberechtigten bestätigt.

Die Jahre 2015 und 2016 stehen in der KAB unter dem Schwerpunkt "Gut wirtschaften". Gemeint sei damit nicht nur das Wirtschaften im Sinne von Geldausgeben und Haushalten, sondern auch von Ressourcen. "Gut Wirtschaften ist ein zutiefst moralisches Thema", sagte Diözesansekretär Nickl zu Beginn seines Referates. Moral als Handlungsregel werde derzeit durch eine um sich greifenden Ökonomisierung aller menschlichen und sozialen Bereiche regelrecht "verbrannt". Dies treffe auf eine aktuelle öffentliche Diskussionslage und Debatte, "in die wir uns als KAB einmischen müssen", betonte der Sprecher. Gut wirtschaften sei Teil der sozialpolitischen Tradition der KAB und Herausforderung in der heutigen Zeit.

Eigene Aktivitäten

Der katholische Sozialverband wolle diese Entwicklung inner- und außerhalb des Verbandes thematisieren, verdeutlichen und durch eigene Aktivitäten und in Netzwerken aufhalten. Markus Nickl ging noch ausführlich auf das Thema "Gut Wirtschaften" und dessen praktische Umsetzung aus den Perspektiven Nachhaltigkeit, soziale Sicherung, Arbeits- und Sozialrecht, sowie aus biblischer und christlicher Sicht ein.

Der Diözesansekretär wies auf die Sozialtage vom 24. April bis 1. Mai unter dem Motto "Alter! Jetzt geht's um die Rente" in Sulzbach-Rosenberg im LCC mit Schirmherr Landrat Richard Reisinger hin.

Mit Stehampfang

Der Ablauf: Freitag, 24. April, 19 Uhr, Eröffnung der Ausstellung: "Alter! Jetzt geht's um die Rente!" mit Stehempfang im LCC; Donnerstag, 30. April, 14 bis 19 Uhr "Meine persönliche Rente" - Wissen Sie, wie Ihre Rente aussieht? Haben Sie Fragen oder wollen Sie Tipps, auf was Sie achten müssen?"

Ein unabhängiger Rentenberater beantwortet Fragen in den Räumlichkeiten des LCC; Freitag, 1. Mai, 9 Uhr Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Marien mit KAB-Diözesanpräses Thomas Schmid. Die Ausstellung ist bis 30. April zu den üblichen Öffnungszeiten im LCC zu besichtigen.

Mit den Sozialtagen will der KAB-Diözesanverband Regensburg auf die Rentenperspektive der heutigen arbeitenden Generation aufmerksam machen. Zusammen mit vier Orts- und Kreisverbänden will die KAB das komplexe Thema Rente in die Öffentlichkeit bringen und mit Menschen ins Gespräch kommen.
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