Barbara Hernes übernimmt diese Aufgabe beim Naturpark Hirschwald - Viele ...
Seniorenmosaik erhält Projektleiterin

Naturparkvorsitzender und Ensdorfs Markus Dollacker und Naturpark-Geschäftsführerin Isabel Lautenschlager begrüßten Projektleiterin Barbara Hernes ebenso wie der Kümmersbrucker Bürgermeister Roland Strehl (von links). Bild: gf
Lokales
Kümmersbruck
19.10.2015
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Die im Verein Naturpark Hirschwald interkommunal zusammenarbeitenden Gemeinden Ebermannsdorf, Ensdorf, Hohenburg, Kastl, Kümmersbruck, Rieden und Schmidmühlen bauen ein Seniorenmosaik auf, mit dem bürgerschaftlich engagierte Nachbarschaftshilfe organisiert und koordiniert wird. Vergangene Woche nahm die neue Projektleiterin Barbara Hernes, eine examinierte Krankenschwester für Anästhesie und Intensivmedizin, an ihrem künftigen Arbeitsplatz im Kümmersbrucker Rathaus ihre Tätigkeit auf.

Die Maßnahme wird vom bayerischen Sozialministerium nach der Richtlinie Selbstbestimmtes Leben im Alter gefördert und ist auf zwei Jahre ausgelegt.

Bei deren Vorstellung betonte Markus Dollacker, Bürgermeister von Ensdorf und Vorsitzender des Naturpark Hirschwald, dass mit dem Seniorenmosaik Senioren selbst, vor allem aber auch deren Angehörige unterstützt werden sollen. Hernes sei die ideale Besetzung, so der Kümmersbrucker Bürgermeister Roland Strehl, denn sie habe einige Jahre ehrenamtliche Erfahrung mit Seniorenarbeit und könne nun als Projektleiterin Pionierarbeit leisten, um das Vorhaben im Naturpark Hirschwald bekanntzumachen. Das Projekt, so Strehl, soll ältere Mitbürger unterstützen, möglichst lange in gewohnter Umgebung zu verweilen. Hernes meinte, sie finde den gewählten Begriff gelungen, denn ein Mosaik bestehe aus vielen kleinen Teilen und das Seniorenmosaik eröffne ihr reichlich Spielraum für Gestaltungsmöglichkeiten. Es soll die Seniorenarbeit aufbauen, organisieren, koordinieren und dabei eng mit den Ehrenamtlichen vor Ort zusammenwirken. Als Leistungen sind umfassende Informationen zur Arbeit mit älteren Bürgern sowie eine unabhängige und verbindliche Beratung vorgesehen, außerdem ein regelmäßiger Besuchsdienst, durchaus auch zusammen mit ehrenamtlichen Kräften. Diese sollen professionell geschult werden.

Das Seniorenmosaik ist auch zuständig beim Aufbau von Netzwerken zwischen ehrenamtlichen und professionellen Angeboten. Soweit erforderlich, soll ein Übergang in ein Krankenhaus oder eine Altenpflegeeinrichtung koordiniert und begleitet werden. Das Projekt strebt eine enge Zusammenarbeit mit bereits in den Kommunen vorhandenen Hilfen an.
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