CSU-Chef auf Antrittsbesuch

Lokales
Kümmersbruck
21.03.2015
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Bürgermeister Roland Strehl bezeichnete sie als Aushängeschild - ein Kompliment, über das sich die Damen der Frauen-Union freuen dürfen.

Kernpunkt der Jahreshauptversammlung der Frauen-Union im Gasthof Blaue Traube war die Neuwahl des Vorstands für die nächsten zwei Jahre. Weiterhin an der Spitze steht Monika Paintner, die einstimmig im Amt bestätigt wurde. Ihre gleichberechtigten Stellvertreterinnen sind Gabriele Strehl, Elfriede Meiler und Renate Amrhein. Die alte und neue Vorsitzende verabschiedete die bisherigen Vorstandsmitglieder Luise Wagner, Monika Schiller und schließlich Marie Luise Graf, die 38 Jahre lang ununterbrochen als Kassier tätig war.

Ein Plus in der Kasse

Graf trug bei der Jahreshauptversammlung letztmals den Kassenbericht vor, sprach von geordneten und soliden Verhältnissen sowie einem Plus bei den Finanzen. FU-Kreisvorsitzende Brigitte Trummer würdigte die Arbeit der Kümmersbruckerinnen. "Ihr tut uns als Aushängeschild gut", lobte Bürgermeister Roland Strehl das Engagement der Damen. Die FU biete Frauen eine gute Möglichkeit, in der Politik Fuß zu fassen. Sein erstes Jahr als Bürgermeister sei spannend gewesen, erklärte er und zeigte sich überzeugt: "Wir, die CSU, haben die inhaltlichen Akzente gesetzt." Außerdem sei man bei den Bürgern angekommen.

Erst seit drei Wochen ist Stefan Roggenhofer CSU-Vorsitzender und machte sozusagen bei der Frauen-Union seinen Antrittsbesuch. Er zollte ihnen Respekt für die politische Mitarbeit und rief in Erinnerung, dass vier Damen der Frauen-Union im Gemeinderat sind. Monika Schiller ließ 2014 Revue passieren und blickte auf das Europa-Frühstück in Hahnbach, den Besuch der Picasso-Ausstellung in Amberg, das Montagskino, den Weihnachtsmarkt und die Spendenaktion zurück.

Frauenbild und TTIP

Ebenso erwähnte sie politische Themen wie das "Frauenbild Ost und West" und ein Vortrag zum Freihandelsabkommen TTIP. 2. Bürgermeisterin Birgit Singer-Grimm informierte noch über neue gesetzliche Regelungen zur besseren Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf.
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