Der Umgang mit der Motorsäge will gelernt sein: Feuerwehr lernt, wie's geht

Lokales
Kümmersbruck
24.10.2015
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Die technische Hilfeleistung rückt bei der Feuerwehr immer mehr in den Vordergrund. Dazu gehört auch, nach Stürmen und Unwettern Windbruch zu beseitigen - vor allem, wenn umgestürzte Bäume Straßen unpassierbar machen. Motorsägen sind bei solchen Aufräumarbeiten unumgänglich. Um die Helfer fit für solche Einsätze zu machen, bot der Kümmersbrucker Kommandant Alwin Holzner einen Motorsägenlehrgang an, den rund 20 Aktive absolvierten. Im theoretischen Teil im Gerätehaus referierte Thilo von Hanstein über Unfallverhütungs-Vorschriften und Arbeitsschutz-Bestimmungen. Anhand von Unfallberichten, Bildern von Verletzten und Beispielen für Falscheinschätzungen beim Baumfällen wurde deutlich, dass nur ein sicherer Umgang mit der Säge vor schlimmen oder sogar tödlichen Unfällen schützen kann. Von Hanstein appellierte an alle, nicht auf die von der Berufsgenossenschaft geforderte Ausrüstung zu verzichten: Diese könne Leben retten. Selbst mit entsprechender Ausstattung dürften Waldarbeiten nur zu zweit erledigt werden, merkte von Hanstein an. Nach diesen Einblicken zeigten alle Kursteilnehmer ungeheueren Respekt vor der Holzarbeit. Zum praktischen Teil ging es nachmittags hinaus in den Wald. Unterstützt wurde Thilo von Hanstein hier von Robert Piehler aus Wutschdorf. Anfangs erhielten die Teilnehmer eine praktische Einweisung in die Handhabung der Motorsäge. Schließlich legten die Feuerwehrleute selbst Hand an - und mussten einen Baum fällen. Bild: egl
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