Die Kümmersbrucker CSU entscheidet am Mittwoch über die Nachfolge
Strehl gibt Parteivorsitz ab

Über die Position des Vorsitzenden hinaus wird es noch die eine oder andere Veränderung geben, um Leute für die Zukunft in Position zu bringen.
Lokales
Kümmersbruck
24.02.2015
3
0
Nach 14 Jahren mit Roland Strehl an der Spitze wählt die Kümmersbrucker CSU morgen einen neuen Vorsitzenden. Bei einer Vorstandssitzung bekräftigte der Bürgermeister, es bleibe bei seiner Ankündigung, sich bei der Partei aus der ersten Reihe zurückzuziehen.

Die Jahreshauptversammlung am Mittwochabend um 19.30 Uhr im ASV-Sportheim solle den Vorstand insgesamt verjüngen. "Über die Position des Vorsitzenden hinaus wird es noch die eine oder andere Veränderung geben, um Leute für die Zukunft in Position zu bringen", legte Strehl seine Vorstellungen dar. Er war sicher: "Das Feld ist gut bestellt!"

Voll auf Kurs sah er die CSU hinsichtlich ihrer politischen Ziele. Das Wahlprogramm, mit dem sie im März 2014 die Wende in Kümmersbruck erreicht habe, werde nun Zug um Zug umgesetzt. Ein Meilenstein sei dabei das neue, dem geänderten Nutzungsverhalten der Besucher angepasste Kümmersbrucker Aktivbad. Damit könne die Gemeinde eine Nische besetzen zwischen reinen Schulschwimmhallen und Erlebnisbädern. Dazu brauche es auch ein professionelles Marketing-Konzept und einen griffigen Namen für das Bad.

Auch das von der CSU angestoßene Seniorenmosaik - die Vernetzung aller Angebote der Seniorenhilfe - komme gut voran. Dieses Projekt werde gemeinsam mit den Partnergemeinden im Naturpark Hirschwald verwirklicht. Viele ältere Menschen in schwierigen Lebenssituationen warteten schon darauf, berichtete Strehl von Nachfragen.

"Das Versprechen, unsere Bürger im Rahmen eines Bürgerentscheids zum Bau der Umgehungsstraße zu beteiligen, werden wir eins zu eins halten", versprach der Bürgermeister. Er wünsche sich im Vorfeld eine breit angelegte Diskussion über das Für und Wider. Möglichst viele Wahlberechtigte sollten sich angesprochen fühlen, ihr Stimmrecht dann auszuüben, denn nur bei Erreichen eines gesetzlich vorgeschriebenen Quorums sei die Entscheidung für den Gemeinderat bindend. Ein Stimmungsbild über das Jahrhundertbauwerk werde es aber auf jeden Fall geben, fügten Versammlungsteilnehmer an.

Neben diesen großen Themenblöcken verwies Strehl auf einige kleinere Erfolge der "CSU-Bürgermeistermehrheit". Er nannte als Beispiel den seniorengerechten Fußweg zur Lengenfelder Kirche: "Das ist eine echte Erleichterung und wird bereits gut angenommen."
Weitere Beiträge zu den Themen: Februar 2015 (7876)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.