Die Kümmersbrucker hätten den ehemaligen Bauhof der Stadt Amberg gerne in ihre Liegenschaften einverleibt. Deshalb gab es im August eine große Gesprächsrunde. Über die Ergebnisse erfuhr aber die Öffentlichkeit nichts, monierte SPD-Sprecher Manfred Moser bei der Gemeinderatssitzung.
Amberg will nicht verkaufen

Lokales
Kümmersbruck
28.11.2014
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(e) Die Rathauschefs saßen an einem Tisch: Bürgermeister Roland Strehl aus Kümmersbruck und Oberbürgermeister Michael Cerny (beide von der CSU) aus der Nachbarstadt. Es ging um den ehemaligen Bauhof der Amberger, direkt an der Gemeindegrenze gelegen. Die Inhalte waren, wie Manfred Moser (SPD) feststellte, bisher wohl unter Verschluss. Diese Grundstücksverhandlungen kamen jetzt aber öffentlich auf den Tisch.

Das Ergebnis der Besprechung sei im Wesentlichen gewesen, dass die Stadt Amberg das Grundstück nicht verkaufen werde. Allerdings tun sich laut Strehl ganz andere Möglichkeiten auf: Amberg und Kümmersbruck haben vereinbart, "die Fläche gemeinsam zu entwickeln". Und zwar nachdem die Gemeinde den Sportplatz der Bundeswehr, unmittelbar vor der Stadtgrenze und neben der Staatsstraße 2165, erworben hat.

Noch laufen, springen und spielen Soldaten auf dem schmucken Sportgelände der Bundeswehr, spätestens wenn voraussichtlich 2017 die Leopoldkaserne dichtgemacht wird, soll das Areal in Kümmersbrucker Besitz sein. Parallel dazu kann man sich offenbar im Rathaus vorstellen, mit der Stadt beim ehemaligen Bauhof Gewerbe anzusiedeln und das Grundstück gemeinsam zu nutzen.

"Die Bundeswehr wird von uns ein weiteres Mal davon in Kenntnis gesetzt, dass die Gemeinde Kümmersbruck Interesse am Erwerb des Sportplatzes hat", sagte dazu abschließend Roland Strehl.
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