Edmund Kaiser lernt Margaretha auf Baustelle kennen
Dank Wasserleitung Frau fürs Leben

Lokales
Kümmersbruck
29.11.2014
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Im Jahr 1952 war's, als draußen im idyllischen Reinbrunn bei Ursensollen die Wasserleitung kam, auch zu den Zimmermanns, die seinerzeit dort wohnten. Mitgearbeitet hat der bei einer Nürnberger Firma beschäftigte Edmund Kaiser, damals 22 Jahre jung. Dazu sagt er heute verschmitzt: "Berg und Tal kommen nicht zusammen, aber wir" und damit meint er seine Frau Margaretha, die damals 20 Jahre alte Tochter der Zimmermanns.

Edmund baute dort eine Wasserleitung, mit seiner Margaretha "baute" er 1954 standesamtlich und kirchlich in Hausen eine Familie, aus der fünf Söhne und eine Tochter, mittlerweile zwischen 38 und 59 Jahre alt, hervorgegangen sind. Jetzt feierten die Kaisers 60 Jahre nach ihrer Trauung diamantene Hochzeit. Zu den Gratulanten gehörte 3. Bürgermeister Hubert Blödt, der im Auftrag der Gemeinde gekommen war.

Sechs Jahre wohnten die Kaisers noch in Reinbrunn, dann zogen sie nach Kümmersbruck und bauten in der Steingutstraße. Das war 1960, seitdem sind sie Kümmersbrucker. Für Edmund Kaiser war das von Vorteil, denn so war er näher an seiner Arbeitsstelle. 31 Jahre war er bei den Stadtwerken, 1992 ging er in Rente. Seine Frau hatte mit sechs Kindern reichlich zu tun, eine Arbeit daneben hat's da nicht gegeben.

Vier Enkel bereichern das ohnehin nicht langweilige Leben, zu dem auch der Siedlerbund Haselmühl, der Gartenbauverein, die Männerkongregation, Kolping, der VdK und der Heimatverein Dietersdorf, wo Edmund Kaiser geboren ist, gehören.
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