Ein gefühlter Sieg

Das Kümmersbrucker Spitzendoppel Matthias Hummel (rechts beim Aufschlag) und sein Bruder Markus sicherte dem TTSC mit einem Sieg im Schlussdoppel das 8:8-Unentschieden gegen den SV Weiherhof. Bild: Ziegler
Lokales
Kümmersbruck
01.12.2015
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Die Top-Partie in der Tischtennis-Landesliga-Nordost der Herren zwischen dem TTSC Kümmersbruck und dem SV Weiherhof endet mit einem 8:8-Unentschieden. Die Hausherren müssen dabei aber bis zum Schluss zittern.

Beide Teams, die nun je einen Minuszähler aufweisen, besitzen weiterhin die Chance, inoffizieller Halbzeitmeister zu werden. Für die Kümmersbrucker, die berufsbedingt auf ihrer Nummer eins, Stefan Bindemann, verzichten mussten, fühlt sich das Unentschieden allerdings wie ein Sieg an. Bedingt durch das Fehlen von Bindemann mussten die Hausherren ihre Doppel umstellen. Matthias Hummel bildete mit seinem Bruder Markus das Spitzendoppel. Sie bezwangen Wolfram Lipp/Andreas Böhm 3:1. Ersatzmann Wolfgang Hummel und Maximilian Dietrich unterlagen Kiril Bolshem/Guido Meisenberg 1:3. In einem spannenden Fünf-Satz-Spiel brachten Michael Hummel/Simon Bauer ihr Team gegen Bojan Besinger/Michael Czichos in Führung.

Im Spitzenpaarkreuz holten die Gastgeber drei von vier möglichen Zählern. Während Markus Hummel sowohl gegen Kiril Bolshem als auch gegen Wolfram Lipp siegte, musste sich Matthias Hummel Kiril Bolshem mit 0:3 beugen. Die Mitte brachte drei Punkte für die Mittelfranken. Nur Maximilian Dietrich war gegen Guido Meisenberg erfolgreich. Der aufgerückte Michael Hummel blieb gegen Bojan Besinger und Guido Meisenberg erfolglos und kassierte die Saisonniederlagen zwei und drei. Das Schlusspaarkreuz gehörte ebenfalls den Gästen. Am besten hielt noch Simon Bauer mit. Nach dem 3:1 über Michael Czickos verpasste er beim 2:3 gegen Andreas Böhm einen wichtigen Punkt. Mit einem Sieg wäre ein knapper Erfolg des TTSC möglich gewesen. Wolfgang Hummel ging zweimal (1:3) leer aus. Beim Stand von 7:8 musste das Schlussdoppel die Entscheidung bringen. Matthias Hummel/Markus Hummel schafften in einem spannenden Schlussspurt durch ein 3:2 über Kiril Bolshem/Guido Meisenberg den Punkt zum 8:8-Unentschieden.
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