Ein ruhiges Jahr gibt es nicht

Lokales
Kümmersbruck
02.12.2015
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Ein ereignisreiches Jahr liegt hinter der Feuerwehr Kümmersbruck. Jetzt bestand Gelegenheit, darauf zurückzublicken: Vorsitzender Markus Leitl und Kommandant Alwin Holzner hatten zum Ehrenabend in die Schlosswirtschaft geladen.

Bei ihren Einsätzen, aber auch in Aus- und Fortbildung haben die Verantwortlichen alles getan haben, um die Wehr zu einer schlagkräftigen Truppe zusammenzuschweißen. Vor und hinter den Kulissen hatten die Aktiven ausreichend Gelegenheit, ihre Zuverlässigkeit unter Beweis zu stellen - doch das kommt nicht von ungefähr. Das hoben sowohl Bürgermeister Roland Strehl als auch Pfarrer Wolfgang Bauer hervor.

"Ihr seid immer da"

Letzterer war selbst an seinem Geburtstag gekommen, um der Wehr seine Referenz zu erweisen. Aus gutem Grund: "Ihr seid immer da, wenn die Pfarrgemeinde und Kirchenverwaltung Hilfe brauchen, das geht völlig unkompliziert." Vor der Zusammenkunft zelebrierte Bauer in St. Wolfgang eine Messe für die Mitglieder und im Gedenken an die verstorbenen Kameraden. Die Jahreshauptversammlung folgt in einem Monat. Doch schon jetzt stellte der Bürgermeister der FFW ein gutes Zeugnis aus. "Ihr wart 2014 ein wahnsinnig starker Partner beim Jubiläum", hob er heraus. Dann richtete er den Blick nach vorn, auf die Genehmigung des geplanten Neubaus als Meilenstein. Man sei da ein gutes Stück weitergekommen, machte Strehl deutlich.

Zu einer angedachten Fusion werde er bei der Jahreshauptversammlung einiges sagen. Jetzt nur so viel: "Da äußern sich derzeit viele Leute dazu, ohne Genaues zu wissen." Für die vielen Hilfeleistungen und Einsätze lobte Strehl die Wehr und wünschte ihr eine wirklich "staade Zeit". Was aber wohl eher unwahrscheinlich ist, wie Vorsitzender Markus Leitl aus dem Dienstalltag zu berichten wusste: "Ein ruhiges Jahr gibt es bei einer Feuerwehr sowieso nicht."

Von den rund 50 Einsätzen in diesem Jahr war dabei noch gar nicht die Rede, sondern von Aus- und Weiterbildungen, Kursen und Lehrgängen, die jeder Aktive durchlaufen muss. 21 Kräfte haben einen Motorsägekurs mitgemacht. Der soll am meisten Spaß gemacht haben, war aus der Runde zu hören.

Treue Mitglieder geehrt

Dann würdigten Markus Leitl und Alwin Holzner langjährige Mitglieder, aber auch alle Jungfeuerwehrler, die bei Lehrgängen erfolgreich waren. Den folgenden gemütlichen Teil des Abends meistert die FFW ebenso gut wie ihre Einsätze.
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