Einmündung Amberger- in die Leopoldstraße ein Problem: Es wird noch schlimmer
Der Verkehrsinfarkt droht

Lokales
Kümmersbruck
31.10.2015
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Die Verhältnisse an der Einmündung der Amberger Straße in die Leopoldstraße stellen viele Verkehrsteilnehmer schon lange auf eine Gedulds- und Nervenprobe. Sie sind ein stetes Ärgernis - auch für die Busfahrer. Hans-Jürgen Haas vom Zweckverband Nahverkehr Amberg-Sulzbach (ZNAS) brachte dieses Thema jetzt im Bau- und Verkehrsausschuss zur Sprache. Zumal es bald noch schlimmer werden wird.

Betroffen von dem Problem ist laut Haas insbesondere die Buslinie 9, auf dem Weg von Kümmersbruck zum Amberger Bahnhof: Wartezeiten von bis zu zehn Minuten müssten die Fahrer und ihre Passagiere bei der Einmündung in die Leopoldstraße in Kauf nehmen, berichtete Haas. Nicht selten verpassten Fahrgäste deshalb ihre Anschlusszüge oder -busse am Amberger Bahnhof.

"Die Lage wird sich noch verschärfen. Für Linksabbieger in die Leopoldstraße ist kaum mehr Luft", schilderte Haas die allen Ausschussmitgliedern bekannte Lage. "Es gilt, jetzt Lösungsansätze zu besprechen", appellierte Bürgermeister Roland Strehl und fragte die Ausschussmitglieder nach ihrer Meinung zu einem zuvor kurz vorgestellten Konzept: "Wollen wir den jetzt für Busse vorgeschlagenen Weg gehen?" Den Erklärungen des ZNAS-Vertreters war zu entnehmen, dass die Regensburger Straße ab 2018 für mindestens ein Jahr gesperrt sein wird.

Die Folge: Der gesamte Verkehr der Regensburger Straße muss sich die Leopoldstraße entlang quälen. Ein Linksabbiegen werde deshalb noch schwerer, prophezeite Haas.
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