Fackelwanderung macht die Raunacht-Geister lebendig
Blick in die Zukunft

Lokales
Kümmersbruck
01.12.2014
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Oliver Endres verwandelte sich in mehrere Sagengestalten und sorgte für "Raunachterfahrungen" bei den 35 Leuten, die ihn zu einer Raunachtwanderung bei Engelsdorf begleiteten.

Es ging um das Leben auf dem Land in der "staden Zeit" zwischen dem Andreastag (30. November) und Dreikönig (6. Januar). Was man sich in den langen Nächten erzählte, wovor man sich fürchtete und wie man versuchte, in die Zukunft zu blicken, das schilderten die Raunachtführer Oliver Endres und Volker Weymayr. Besonders eindrucksvoll war die Bekanntschaft mit dem wilden Jäger, dem "Damma mit dem Hamma" und der blutigen Luzie. Eine große Rolle spielten auch die "Lostage". Da glaubte man, in die Zukunft sehen zu können. Solche Zukunftsorakel spielte Endres mit dem Publikum nach, was diesem Spaß machte. Denn trotz der grausigen Figuren und Sagen musste es niemandem unheimlich werden. Dazu war das Dorf zu nah, der Weg zu gut und die Taschenlampen neben den Fackeln zu hell.

Die nächste Raunachtführung von "Kunst Kultur Kümmersbruck" am Freitag, 12. Dezember, ist ausverkauft. Am 5. Januar, dem "Abend" der letzten Raunacht zu Dreikönig hin, wird daher eine zusätzliche Wanderung angeboten, aber auch hier sind nur noch wenige Karten an der Gemeindekasse zu haben.
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