Frauenbund droht das Ende

Die neue Führungsriege bilden (von links) Ruth Moser, Gerlinde Rattke, Marianne Schmien, Elke Diesch, Goretti Rubenbauer, kommissarische Vorsitzende Irene Bauer, Martina Pospiech, Birgit Lehner, Christine Breitkopf, Lisa Scharl und Ulrike Gudat.
Lokales
Kümmersbruck
02.03.2015
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Es fand sich niemand, der den Kümmersbrucker Frauenbund in die Zukunft führen will: Bei der Jahreshauptversammlung blieben die Posten der beiden Vorsitzenden unbesetzt. Damit droht dem Verein nun die Auflösung.

Die Neuwahl der kompletten Führungsriege war Kernpunkt der Versammlung. So harmonisch diese mit 67 stimmberechtigten Mitgliedern auch war, so umfangreich und lebendig sich das Vereinsleben bis dato präsentierte: Die Ämter der beiden Vorsitzenden konnten nicht neu besetzt werden. Irene Bauer und ihre Stellvertreterin Maria Grabinger standen dafür nicht mehr zur Verfügung.

Nun muss innerhalb des nächsten halben Jahres eine neue Versammlung einberufen werden und eine Vorsitzende gewählt werden. Irene Bauer bleibt bis dahin noch kommissarisch im Amt.

195 Mitglieder zählte der Frauenbund vor der Versammlung. Mit Kerstin Gmeiner konnte Irene Bauer noch während der Zusammenkunft die 196. Vereinsangehörige aufnehmen. Vielschichtig waren die Aufgaben des Vereins und das Angebot für die Mitglieder 2014. Bezirksleiterin Irene Zeller stellte den Kümmersbrucker Frauen, namentlich der Führung, ein sehr positives Zeugnis für die vergangenen vier Jahre aus.

Pfarrer Wolfgang Bauer nutzte die Gelegenheit zu einem Dank für die ganzjährige Unterstützung der Pfarrgemeinde. Er sei dem Verein mit Frauen-, Strick- und Singkreis, Gottesdienstgestaltung und Yoga sehr dankbar "für die finanzielle und ideelle Unterstützung auf dem sozialen Sektor". Besondere Anerkennung galt dem bisherigen Vorstand: "Es steckt viel Arbeit, Mut und Engagement dahinter - aber auch Freude." Bauer verabschiedete die Ausscheidenden: Maria Grabinger, Maria Höreth, Monika Fruntke, Lisa Meier und besonders die fleißige Vorsitzende Irene Bauer. Maria Grabinger, scheidende 2. Vorsitzende, würdigte sie als "souverän, ausgeglichen, gelassen". Irene Bauer habe "alle Wogen umschifft": Es sei schön gewesen, mit diesem Team zusammenzuarbeiten.

Schatzmeisterin Martina Pospiech präsentierte erfreuliche Finanzen. So wäre die Welt im Frauenbund Kümmersbruck eigentlich in Ordnung. Wäre da nicht das Problem der vakanten Vorstandsposten.
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