"Froh, dass es euch gibt"

Lokales
Kümmersbruck
05.12.2014
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Genau vor 20 Jahren hat das Seniorenzentrum Kümmersbruck seinen Betrieb aufgenommen - zunächst mit einem privaten Betreiber, den dann die Arbeiterwohlfahrt (AWO) abgelöst hat.

Bei der Geburtstagsfeier des AWO-Seniorenzentrums wurde deutlich, welch hohen Stellenwert diese Einrichtung hat. Nach dem Festakt wurde die Bilderausstellung "Wir - Gesichter des Lebens" eröffnet: Zu sehen sind hier Gesichter von Heimbewohnern, die der Regensburger Fotograf Bernhard Krempl in Szene gesetzt hat.

Viele haben angeschoben

Um Heimleiterin Andrea Motzel scharten sich beim Festakt viele Ehrengäste, allen voran Siegfried Deppold, AWO-Bezirksvorsitzender Niederbayern/Oberpfalz, AWO-Geschäftsführer Alois Fraunholz, Bürgermeister Roland Strehl und Altbürgermeister Richard Gaßner. Sie alle hatten neben der motivierten Belegschaft Anteil am Zustandekommen und am guten Funktionieren des Hauses mit seinen 38 Doppel- und 26 Einzelzimmern, wie es in den Grußworten anklang.

Auch die Kirchen waren mit dem katholischen Pfarrer Wolfgang Bauer und seinem evangelischen Kollegen Bernd Schindler präsent, dazu der AWO-Vorstand mit Werner Cermak und Martin Seibert. In seinem Rückblick wies Alois Fraunholz besonders darauf hin, dass die Übernahme vom privaten Betreiber "nicht einfach gewesen ist". Künftig seien Investitionen nötig, um den Charakter des Hauses mit Ambulanz und betreutem Wohnen beibehalten zu können. "Die Atmosphäre in dem Seniorenzentrum stimmt", lobte Bezirksvorsitzender Deppold. Leitung und Personal seien stets bemüht, dafür zu sorgen "dass das Ziel, die Würde des Menschen, nie aus den Augen verloren wird". Landrat Richard Reisinger versicherte, dass der Landkreis weiter ein verlässlicher Partner sei und bekräftigte das mit einem Blumengruß an Heimleiterin Andrea Motzel.

Positive Rückmeldungen

Dem schloss sich auch Bürgermeister Roland Strehl an. Er sei froh und dankbar, "dass es euch in der Gemeinde gibt", ließ er wissen: Seit nunmehr sieben Monaten "komme ich zu verschiedenen Anlässen häufig rüber - und ich gehe jedes Mal mit einem guten Gefühl wieder zurück ins Rathaus, weil hier im Seniorenheim gute Arbeit geleistet wird." Er habe stets das Gefühl, dass die Belegschaft versuche, den Bewohnern das Leben so schön wie möglich zu gestalten. In Gesprächen mit ihnen bekomme er durch die Bank und regelmäßig positive Rückmeldungen. Strehl will alles tun, um die segensreiche Einrichtung in der Gemeinde zu erhalten. Sein Vorgänger Richard Gaßner hatte einst alles getan, um diese überhaupt zu bekommen.
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