Geht ja gut los: Bares auf die Kralle

37 Neugeborene und ihre Eltern hatten sich zum Empfang im Kümmersbrucker Sportzentrum eingefunden. Bild: e
Lokales
Kümmersbruck
24.08.2015
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Kümmersbruck setzt auf den Nachwuchs. Deshalb ist es seit 1989 guter Brauch, dass junge Familien sozusagen hofiert werden, unter anderem mit dem sogenannten Neugeborenenempfang.

Die Gemeinde lädt dazu Eltern und natürlich die Hauptdarsteller, also die Babys, ein. Auch wenn die den Empfang entweder schlafend oder quengelnd miterleben, der Empfang hat durchaus gesellschaftliche Tragweite. Bürgermeister Roland Strehl sowie Hauptamtsleiter Wolfgang Roggenhofer und Sandra Hierl von der Verwaltung hatten den Saal der Sportgaststätte vorbereitet für die 37 neugeborenen Kümmersbrucker Kinder mit ihren Eltern.

"Damit liegen wir ganz gut im Schnitt", bemerkte Strehl bezüglich der Zahl der Neugeborenen. Erstmalige Eltern waren dabei, aber auch "Mehrfachtäter", jedenfalls waren die neuen Gemeindebürger schön ausgewogen: 19 Mädchen und 18 Buben, die Neugeborenen des ersten Halbjahres 2015, hatten ihren ersten Termin. Durchaus wahrscheinlich, dass sich Eltern und Kinder in Zukunft in Krippen, Kindergarten oder Schulen der Gemeinde öfter sehen - so diente die Zusammenkunft bei Kaffee und Kuchen auch dem ersten Kennenlernen. Aber darauf kommt es ja der Gemeinde nicht unwesentlich an.

Von Benjamin bis zum Viktor, von Charlotte bis Pia - die Vornamen der Neugeborenen waren vielschichtig und ein Querschnitt durch das ganze Abc. Manche schlafen jetzt schon durch, behaupteten einige Mütter, für manche Eltern ist es wohl eine "stressige Zeit", wusste der Bürgermeister aus eigener Erfahrung. Und Hauptamtsleiter Wolfgang Roggenhofer kann auch mitreden, als er "eine gute Hand bei der Erziehung der Kinder" wünschte.

Das gemeindliche Startgeld von 100 Euro nahmen die Eltern gern in Empfang, dazu je nach Geschlecht ein rosa oder blaues Lätzchen, denn die sind ja nie aus der Mode.

Und schließlich hatte Florian Schlegl von der Haselmühler Feuerwehr Rauchmelder mitgebracht, die er den pflichtbewussten Eltern aus Sicherheitsgründen nicht nur ans Herz legte, sondern auch schenkte.
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