Gemeinde Kümmersbruck zieht nach 38 Veranstaltungen Bilanz - Kufü-Karten für die Organisatoren
600 Kinder beim Ferienprogramm

Ohne Maxl, den Spielebus, ist das Ferienprogramm nicht vorstellbar. Seit 20 Jahren freuen sich die Kinder, wenn er kommt. Bild: hfz
Lokales
Kümmersbruck
29.09.2014
1
0
Seit über 20 Jahren ist "Maxl", der Spielebus, fester Bestandteil der Jugendarbeit im Landkreis. "Maxl" war auch heuer wieder in Kümmersbruck unterwegs, um das Ferienprogramm zwischen Juni und September zu bereichern. Nun trafen sich die Verantwortlichen zu einem Abschlussgespräch mit Jugendpflegerin Claudia Mai vom Kreisjugendring.

"Die Qualität stimmt"

Zweite Bürgermeisterin Birgit Singer-Grimm, OVV-Vorsitzender Helmut Bauer, die Gemeinderäte Thomas Pronath und Carola Hirsch sowie Susanne Rotsch von der Verwaltung trafen sich mit den Ansprechpartnern der Vereine und Verbände im Sportzentrum zur "Manöverkritik". Diese fiel unter dem Strich zufriedenstellend aus. "Über das Wetter zu diskutieren ist halt nach wie vor nutzlos", hieß es bei der Zusammenkunft. Die Resonanz war heuer gut: Rund 600 Kinder beteiligten sich an 38 Veranstaltungen, weitere sechs Angebote wurden abgesagt. "Quantität ist nicht so wichtig. Es kommt vielmehr auf die Qualität an", sagte Bürgermeisterin Singer-Grimm.

Von B wie Bastelkurs bis Y wie "Yakari-Nachmittag" waren so ziemlich alle Facetten der Freizeitgestaltung vertreten "zum Wohle der Jugend und Kinder", unterstrich Helmut Bauer. Ganz nebenbei rekrutierten sich aus den Teilnehmern des Ferienprogramms auch wieder Vereinsmitglieder.

Bootsfahrt war der Hit

Es liegt in der Natur der Sache, dass das Interesse nicht überall gleich groß war. Die Palette reicht von fünf bis 50 Teilnehmern. Als Renner schlechthin erwies sich wieder einmal die von der Feuerwehr Haselmühl organisierte Bootsfahrt auf der Vils mit 50 Buben und Mädchen. Ebenfalls 50 Teilnehmer verzeichnete der Spielenachmittag des TSV Kümmersbruck am Sportplatz. Die Sommerzeltlager von Kolping waren gut besucht und auch die Veranstaltungen im Museum Theuern haben ihr Publikum. Sieht man von einem gebrochenen Hand-Knochen ab, hat es keine größeren Verletzungen oder Probleme gegeben. Wer bei den einzelnen Berichten der Vereinsvertreter zugehört hat, der konnte heraushören, dass sie sich auch nächstes Jahr wieder beteiligen werden.

Ganz umsonst haben sich die Vereine nicht ins Zeug gelegt: Die Gemeinde spendierte den Organisatoren auch eine Brotzeit, "denn wir wissen das zu schätzen" sagte die Bürgermeisterin. Dr. Stephan Prechtl von den Stadtwerken Amberg hatte den Kümmersbruckern Ende Juli 150 Eintrittskarten für das Kurfürstenbad überlassen. Die Tickets wurden nun an die Organisatoren der jeweiligen Angebote übergeben.
Weitere Beiträge zu den Themen: September 2014 (8409)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.