Gemeinderat segnet Idee ab - In Amberg gute Erfahrungen
Paten für Spielplätze

Lokales
Kümmersbruck
14.03.2015
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Jetzt ist es auch vom Gemeinderat abgesegnet: Kümmersbruck führt ganz offiziell Spielplatzpatenschaften für die entsprechenden 17 Anlagen im Gemeindegebiet ein. Darauf hat sich der Gemeinderat in seiner Haushaltssitzung verständigt.

Die Anfänge dieses Projekts reichen bis in die Gemeinderatssitzung vom Juli 2014 zurück. In Amberg gibt es solche Patenschaften bereits seit 2003: Sie hätten sich bewährt, lautet das Fazit der Verantwortlichen.

Die Grundidee ist, dass sich Bürger für sichere und saubere Spielplätze einsetzen und dabei von der Kümmersbrucker Gemeindeverwaltung unterstützt werden. Die Paten sollen auch mit entsprechenden Ausweisen ausgestattet werden. Sie sehen regelmäßig auf "ihrem" Spielplatz nach dem Rechten und melden eventuelle Vorkommnisse dann der Gemeinde. Eine Spielplatzpatenschaft ist ehrenamtlich und unentgeltlich. Diese Aufgabe wäre etwas für Eltern, Großeltern, Jugendliche oder Anwohner, die bestimmte Spielplätze ohnehin besuchen.

Eine Vorreiterrolle hat bei diesem Thema der Kindergarten Arche Noah übernommen. Die dortige Erzieherin und Gemeinderätin Renate Amrhein besucht mit ihren Schützlingen regelmäßig bestimmte Spielplätze und achtet dabei auf Dinge wie Beschädigungen oder Verunreinigungen: Auf die "Bespielbarkeit" dieser Anlagen kommt es schließlich in erster Linie an. Auf Vorschlag von 2. Bürgermeisterin Birgit Singer-Grimm sollen sich alle Spielplatzpaten einmal jährlich zu einem von der Gemeinde gesponserten Essen und Gedankenaustausch treffen.
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