In Kümmersbruck läuft derzeit der Ausbau der Internet-Versorgung per Funktechnik
Hoch hinaus fürs schnelle Netz

Gärmersdorf ist einer von fünf sogenannten Kleinstandorten, an denen bis zu zehn Meter hohe Funkmasten installiert werden. Bild: Konrad/hfz
Lokales
Kümmersbruck
10.11.2015
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Ortsteile wie Moos, Engelsdorf und Gärmersdorf bekommen einen Anschluss auf der Datenautobahn. Unter Regie der Firma Jobst werden momentan an sogenannten fünf Kleinstandorten Masten und die dazugehörigen Schaltschränke aufgestellt, informierte Bürgermeister Roland Strehl auf Nachfrage der AZ: Ein Leser hatte den Installations-Trupp vor seinem Haus in Gärmersdorf fotografiert.

Tatsächlich sind diese Arbeiten Teil des laufenden Breitbandausbaus in Kümmersbruck. Schnelle Internet-Verbindungen mit "mindestens 30 MB pro Sekunde" sind in Kümmersbruck angepeilt, das ist nach den Worten des Gemeindechefs dort "nur mit Funktechnik" zu realisieren. Und dafür müssten Masten mit entsprechenden Anlagen aufgestellt werden.

"So gut es ging, haben wir dabei auf die Bürger Rücksicht genommen", betont Strehl - aber das sei eben nicht überall möglich gewesen. Er wisse um die Bedenken, die manche bezüglich solcher Einrichtungen haben. Ihnen versichert Strehl, "eine Gesundheitsgefährdung durch Strahlung" gehe von dieser Funktechnik nicht aus. "Darüber haben wir auch die Anwohner über ein Merkblatt informiert." Die Firma Jobst installiere die neue Technik im Eigenausbau, fügte Strehl hinzu: "Dafür braucht sie keine Zustimmung der Gemeinde."
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