In vier Jahren ist Schluss

Ihre Führung bestätigt hat die Siedlergemeinschaft Kümmersbrucker Heide bei ihrer Hauptversammlung (von links): Vorsitzende Liesbeth Schnaus, 2. Bürgermeisterin Birgit Singer-Grimm, Marga Kodalle, Helmut Krämer, Claudia Foitzik, Gabi Hanysz, Kreisvorsitzender Rudolf Sitter und 2. Vorsitzender Bernd Gottschalk. Bilder: e (2)
Lokales
Kümmersbruck
08.04.2015
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Liesbeth Schnaus bleibt an der Spitze der Siedlergemeinschaft Kümmersbrucker Heide. Allerdings nur noch vier Jahre: Das hat die wiedergewählte Vorsitzende schon jetzt angekündigt.

128 Mitglieder hat die Kümmersbrucker Heide momentan. Bei der Jahreshauptversammlung im Gasthaus Gehring waren Neuwahlen das wichtigste Thema - mit dem Ergebnis, dass die alte Führungsriege auch die neue ist. Liesbeth Schnaus steht mit Vize Bernd Gottschalk weiter an der Spitze. Für die nächsten vier Jahre. "Dann ist Schluss für mich", kündigte Schnaus an. Aus den Reihen der Mitglieder hatte sich niemand aufgedrängt, für den Vorsitz zu kandidieren. Das war bei den weiteren Mitgliedern des Führungsgremiums nicht anders.

Altbürgermeister geehrt

Kassier Helmut Krämer berichtete von einem Verlust von 85 Euro im vergangenen Jahr. Insgesamt stünden die Siedler der Kümmersbrucker Heide aber finanziell gut da. Altbürgermeister Richard Gaßner, seit 30 Jahren Mitglied der "Heide", wurde dafür mit Nadel und Urkunde geehrt. Wie elf andere Siedler auch, die dem Verband zwischen 10 und 40 Jahren die Treue halten.

Liesbeth Schnaus blickte zurück auf das vergangene Jahr. Höhepunkte nannte sie das Straßenfest am 30. August, das Seniorentreffen am 9. Juni und den Weihnachtsmarkt. Die Vorsitzende appellierte an die Mitglieder, Eigentümerwechsel unverzüglich zu melden, damit dies an den Verband weitergegeben werden kann. Kreisvorsitzender Rudolf Sitter berichtete von rund 30 000 Mitglieder im Bezirk und rund 7000 im Kreisverband. "Die Mitgliederentwicklung ist ziemlich gleichbleibend" stellte er fest. Er informierte über die neue Geschäftsstelle in Weiden, den Energieausweis und über Rauchmelder. Detailliert ging er auf die Straßenausbau-Beitragssatzung ein: Der Verband Wohneigentum setze sich für deren Änderung ein.

Umgehung und Hallenbad

2. Bürgermeisterin Birgit Singer-Grimm beschränkte sich auf lokale Informationen, von der geplanten Umgestaltung des Dorfplatzes bis zum Seniorenmosaik. Sie erwähnte auch die Investition von 6,3 Millionen Euro für die Sanierung des Hallenbades und zeigte sich überzeugt, dass "der Bau in einem halben Jahr abgeschlossen ist". Der Planfeststellungs-Beschluss zur Westumgehung sei erneut beklagt worden.
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