Jahresrechnung, interkommunale Aktivitäten bei Abwasser und Breitband: Gemeinderat gibt grünes ...
Haushalt und Verträge: Nur Formsache

Lokales
Kümmersbruck
27.09.2014
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"Die Zahlen sind erfreulich", bewertete Bürgermeister Roland Strehl den Vortrag von Kämmerer Reinhold Wagner zur Jahresrechnung 2013 im Gemeinderat. Das Gesamtvolumen bezifferte Wagner mit 20 531 984,04 Euro. Die Zuführung zum Vermögenshaushalt lag bei 3 297 040,81 Euro, der Soll-Überschuss bei 2 324 415,43 Euro. Letzterer wird den Rücklagen zugeführt.

Ausschuss muss prüfen

Der Verwaltungshaushalt wird mit 14 019 346,46 Euro angegeben, der Vermögenshaushalt mit 6 512 687,58 Euro. Der Gemeinderat nahm die Jahresrechnung 2013 zur Kenntnis. Jetzt wird sich, wie vorgeschrieben, der Rechnungsprüfungs-Ausschuss noch damit befassen.

Auch ums Abwasser ging es in der Sitzung. Im Grunde ändert sich nichts am System, die bisher privatrechtliche Vereinbarung wird lediglich eine amtliche. Dazu ist der Abschluss einer Zweckvereinbarung zur Abwasserbeseitigung zwischen der Gemeinde Kümmersbruck und der Stadt Amberg im Bereich der Amberger Straße notwendig.

Der Kanal dort wird in nördlicher Richtung über die Stadt Amberg entwässert. Die Einführung des Gebührensplittings macht es nun erforderlich, für Amberg eine öffentlich-rechtliche Ermächtigungsgrundlage zu schaffen. Dies geschieht über eine Zweckvereinbarung. Der Gemeinderat ermächtigte Bürgermeister Roland Strehl einstimmig dazu, diese abzuschließen.

Kooperation mit Nachbarn

Auch eine interkommunale Zusammenarbeit in der Breitbanderschließung hat der Gemeinderat beschlossen. Künftig wird Kümmersbruck hier mit Amberg und, soweit gewünscht, auch gesondert mit der Gemeinde Ebermannsdorf über das Bayerische Förderprogramm nach der Breitbandrichtlinie kooperieren. Die hierzu nötigen Planungen werden miteinander abgestimmt, das Auswahlverfahren läuft in engem zeitlichen Zusammenhang mit der Stadt Amberg und der Gemeinde Ebermannsdorf unter Hinweis auf das dortige Erschließungsgebiet.

Mit der Stadt Amberg soll dazu eine schriftliche Vereinbarung geschlossen werden, ebenso mit Ebermannsdorf, sofern dies dort gewollt ist. Wie Hauptamtsleiter Wolfgang Roggenhofer ergänzte, könnten sich auch noch weitere Gemeinden dieser Arbeitsgemeinschaft anschließen, zum Beispiel die Mitgliedskommunen des Naturparks Hirschwald.

Die Verhandlungen für Kümmersbruck soll laut Gemeinderat Bürgermeister Roland Strehl führen.
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