Jetzt sind die Schulen dran

Lokales
Kümmersbruck
03.12.2015
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In der vorletzten Gemeinderatssitzung des Jahres hatte Bürgermeister Roland Strehl noch "eine Geschichte auf dem Tisch, die uns schon lange bewegt": die Sanierung der Schulen.

Tatsächlich reicht dieses Thema zurück in die Amtszeit von Altbürgermeister Richard Gaßner, der die Angelegenheit damals angestoßen hat - es geht um die Sanierung des Innenlebens der Grund- und Mittelschule sowie der Pausenhöfe. Nun ist vorgesehen, im kommenden Jahr "an das Projekt ranzugehen", wie Strehl sagte. Architekt Wolfgang Brummer vom Büro Brummer und Retzer in Amberg informierte den Gemeinderat jetzt zunächst einmal ganz pauschal. Er erläuterte sozusagen die Ausgangslage und warf die Frage auf, wie denkbare Schritte aussehen. Einzelheiten müssen in den nächsten Monaten ausgelotet und auch mit der Regierung der Oberpfalz abgestimmt werden. Schließlich geht es auch um Fördergelder: Damit stehen und fallen der Umfang und die Sanierung an sich.

"Wir sind jetzt an einem Punkt angelangt, wo man bei der Regierung nachfragen könnte", machte Brummer deutlich. Die Neustrukturierung der Grund- und Mittelschule durch Angebote wie Ganztagsschule und Mittagsbetreuung betrifft nach den Worten des Architekten auch die Räume: Wer hat zu viel, wer zu wenig Zimmer, welche sind zu groß oder zu klein, wie werden sie genutzt - und brauchen wir überhaupt so viele davon? Fragen wie diese sollen in einer grundsätzlichen Raumkonzeption mit den aktuellen Schülerzahlen Eingang finden.

"Dabei sollte man mit dem vorhandenen Baukörper zurecht kommen", glaubt Brummer. Ein Raumprogramm soll zeigen, wie der Platz effektiv genutzt werden kann. Brummer hat in seiner langjährigen planerischen Erfahrung mit Schulen festgestellt, dass diese oft über zu viele oder falsch genutzte Räume verfügten. Ein wichtiges Thema bei der Sanierung ist nach den Worten des Architekten der Brandschutz.

Überhaupt sei das Sicherheitskonzept ein ganz wesentlicher Bestandteil einer Sanierung. Die Grund- und Mittelschule in Kümmersbruck habe zum Beispiel 19 unversperrte Aus- und Zugänge: Das müsse anders geregelt werden. "Wir nehmen das heute so zur Kenntnis", sprach Bürgermeister Roland Strehl für den Gemeinderat, dem Brummer eine grobe Vorstellung davon gegeben hatte, was im Zuge des Projekts zu erwarten ist. Von annähernd belastbaren Kosten zu reden, ist nach seinen Worten aber in diesem frühen Stadium der Planung noch nicht möglich.
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