Juso-Unterbezirk positioniert sich gegen Pegida
Bewegung der Angst

Der Vorstand des Juso-Unterbezirks Amberg tagte in Kümmersbruck (von links): Vanessa Pirke, Dr. Carolin Hagl, Annalena Kopp, Lukas Stollner, Andreas Gabler, die Kümmersbrucker Jugendbeauftragte Gabi Pilz, Uwe Bergmann, 2. Bürgermeister von Schnaittenbach, Fabian Dietl und Jonas Lay.
Lokales
Kümmersbruck
27.01.2015
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Nicht nur den Parteivorsitzenden Sigmar Gabriel beschäftigt Pegida, auch der Vorstand des Juso-Unterbezirks Amberg setzte sich auf seiner Sitzung in Kümmersbruck mit dieser Bewegung auseinander. "Sie hat ganz verschiedene Strömungen ohne genau erkennbaren roten Faden. In vielen Positionen mangelt es an tiefgehenden Zusammenhängen und mit Hilfe einfacher Antworten werden die Ängste der Leute geschürt", äußerte die Juso-Bezirksvorsitzende Dr. Carolin Hagl dazu laut Pressemitteilung.

Annalena Kopp (Birgland) ergänzte, dass die Pegida-Anhänger viele Vorurteile vor sich hertrügen. Sie verstehe nicht, wie man hilfebedürftigen Flüchtlingen das Asyl verwehren könne. Die Jusos stünden für eine offene, tolerante und bunte Gesellschaft und hätten dies etwa durch die Teilnahme an der Lichterkette gegen Pegida in Neumarkt und an der Kundgebung in Amberg untermauert. Im Rückblick stufte Vorsitzender Andreas Gabler (Breitenbrunn) 2014 als ein "sehr positives Jahr für uns Jusos im Unterbezirk Amberg" ein. Man habe sich "mit vielen aktiven Mitgliedern neu und sehr stark politisch positionieren" können. 2015 werde eine Juso-Arbeitsgemeinschaft wiederbelebt, eine andere neu gegründet. Welche das sind, soll allerdings erst nach den Vorstandswahlen bekanntgegeben werden.

Um Juso-Termine nicht mit anderen Terminen kollidieren zu lassen, hatte Fabian Dietl (Ebermannsdorf) die 47 Kommunen in den Landkreisen Amberg-Sulzbach und Neumarkt wegen deren Veranstaltungskalenders angefragt. Seine Erfahrung: "Die Zusammenarbeit mit den Verwaltungen war sehr positiv; viele freuten sich über meine Anfrage."
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