"KA2" ist fertig: Der Badebetrieb im neuen Kümmersbrucker Aktivbad läuft
Ab in die Fluten

Lokales
Kümmersbruck
09.10.2015
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Nach 40 Jahren wurde für das Kümmersbrucker Hallenbad mit einer Generalsanierung eine neue Ära als Aktivbad eingeläutet. Die Gemeinde hat 4,11 Millionen Euro - bei einem Gesamtinvestitionsvolumen von 6,4 Millionen Euro - in die Hand genommen, und Bürgermeister Roland Strehl ist sich sicher: " Wir haben das Geld gut angelegt!"

Die Grundlage für die Generalsanierung des Hallenbads, das nach 40 Jahren nicht mehr den Anforderungen der Zeit entsprach, hat der Gemeinderat im Mai 2009 gelegt. Die Herkulesaufgabe, ein komplettes Hallenbad in den Rohbauzustand zurück zu versetzen, um es dann neu aufzubauen, hat das Architekturbüro Benker & Maier übernommen.

Bürgermeister Strehl lobte die beiden Architekten als "Meister ihres Fachs, die den Überblick trotz Unmengen an Bauarbeitern, ausgetüftelten Bauzeiten, Qualitätsprüfung und Nachbesserungsarbeiten sowie Rechnungs-Kontrolle" behalten hätten.

Strehls Dank galt Bauamtsleiter Werner Bauriedl "für seine professionelle Arbeit für die wohl größte Baumaßnahme in seiner Gemeinde-Karriere". Den Bau fast von Anfang an begleitet - und sich dabei schon Gedanken über den späteren Betrieb des Bades gemacht - hat die Lenkungsgruppe "KA2" (Kümmersbrucker Aktivbad mit zwei Becken) mit Sarah Heuberger aus der Verwaltung, Wolfgang Roggenhofer, Reinhold Wagner und den beiden Bademeister Michael Nicklas und Jens Lottes.

Als ehrenamtliche Experten hatten sich Bernhard Fleischmann und Jens Günther von der Kümmersbrucker Wasserwacht eingebracht.

"Ich denke, wir haben hinsichtlich Betreiberkonzept, Preisgestaltung und Kursprogramm eine hervorragende und zukunftsweisende Arbeit geleistet, die mit der Eröffnung des Aktivbads nicht beendet ist. Wir sollten die weitere Entwicklung des Bades schon noch eine Zeit lang begleiten", betont Bürgermeister Roland Strehl.

Er dankt denjenigen, welche die Planungen der Architekten und die Anregungen der Lenkungsgruppe im wahrsten Sinne des Wortes ausbaden mussten: den Firmen auf der Großbaustelle. "Es war für alle eine immense Herausforderung - vom Herausstemmen des alten Hubbodens bis zum Lichtkonzept des neuen Aktivbads."

Durch das Beheizen der Becken und der Halle mit Wärme aus der kommunalen Hackschnitzelheizung wird der Nutzung von regenerativen Energien Rechnung getragen.
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