Karl Koller feiert 80. Geburtstag - Langjähriger Mesner
Mit Gottes Hilfe

Karl Koller (Vierter von links) freute sich über die vielen guten Wünsche zu seinem 80. Geburtstag. Bild: e
Lokales
Kümmersbruck
20.02.2015
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Für Karl Koller gibt es keine Zweifel: "Gott hat geholfen", sagt er voller Überzeugung, wenn er auf sein Leben zurückblickt. Es hat ihn gesundheitlich vor höchste Prüfungen gestellt, aber er hat sich nicht unterkriegen lassen. Jetzt feierte Karl Koller seinen 80. Geburtstag,

In vierter Generation

Sein Zutrauen zu Gott und seine glaubensstarke Haltung wurden schon in der Jugend geprägt: Sein Großvater, sein Vater, er selbst 30 Jahre lang und jetzt sein Sohn Werner in der vierten Generation verrich(te)ten Mesnerdienste in der Köferinger Kirche. Angesichts dieses ehrenamtlichen Engagements war klar, dass Ex-Pfarrer Helmut Süß, Pfarrer Wolfgang Bauer und Kaplan Christian Fleischmann zum Gratulieren kamen. Dazu gesellten sich Bürgermeister Roland Strehl für die Gemeinde und die Familie - es ging hoch her in der Haager Straße in Köfering. Noch dazu, als dann nachmittags Tochter Angelika, Schwiegersohn Hans und Paten-Enkel Markus die Feier auch musikalisch abrundeten.

Karl Koller wurde in Köfering geboren und ist dem Ort fast immer treu geblieben. Nur einmal wurde er "fahnenflüchtig": Zum Kathreintanz fuhr er mit einem Freund nach Ammerthal, im November 1957 - und fand dabei sein Glück. Dort tanzte nämlich Anna Schinhammer mit ihm - seit Februar 1958 tanzte sie schließlich ein Leben lang mit ihm. Auch den Mesnerdienst verrichtete sie 30 Jahre lang mit ihrem Mann Karl. Jetzt sind dafür Sohn Werner und dessen Frau Andrea zuständig.

Die Töchter Angelika und Gunda, die Söhne Josef und Werner haben das Familienleben bereichert. Bei der Luitpoldhütte, den Firmen Baumann und Grammer hat Karl Koller gearbeitet, 1990 ging er in Rente. Einer, der immer für seine Familie da war, schwärmten Angelika und Gunda. Und der Vater war immer glücklich, wenn er seinen Kindern auf der Mundharmonika vorspielte und sie in seinem Schoss einschliefen. Mittlerweile haben seine Kinder für sieben Enkel gesorgt, die wieder für fünf Urenkel "und das sechste Urenkelkind wird bald erwartet", freut sich der Jubilar schon auf weiteren Nachwuchs in seinem Haus.

Schwere Schicksalsschläge

Viel Freude, aber auch schwere Schicksalsschläge hatte Koller zu verkraften: Ein Bruder kam nicht aus dem Krieg zurück, seine Schwester Barbara ist 2005 gestorben, 2014 dann sein Bruder Ludwig. Um so mehr freute er sich darüber, dass seine einzige noch lebende Schwester Kunigunda unter den vielen Gratulanten war.
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