Konfessionen vereint

Vertreter beider Konfessionen sprachen die Fürbitten beim ökumenischen Gottesdienst in Kümmersbruck. Bild: e
Lokales
Kümmersbruck
05.05.2015
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Positiv denken - auch in der Kirche: "Bei aller Kritik, bei allen Fragen und Zweifeln, die die Gesellschaft und manchmal auch das eigene Dasein aufdrängen, ist der Glaube dennoch vor allem ein Geschenk", betonte Pfarrer Bernd Schindler.

"Von Gott beschenkt" - so lautete auch das Thema des ökumenischen Gottesdienstes und Festes im Kümmersbrucker Martin-Schalling-Haus. Der ökumenische Arbeitskreis, Pfarrer Schindler und sein katholischer Amtskollege Wolfgang Bauer hatten ihn vorbereitet. Zu ihnen gesellten sich Pfarrerin Heidrun Bock, die Pfarrer Roland Böhmländer und Joachim von Kölichen sowie Gemeindereferentin Elisabeth Harlander von St. Wolfgang. Der gemeinsame Gebetsgottesdienst soll das Miteinander beider Konfessionen fördern. In Kümmersbruck wird das bereits bestens umgesetzt.

Die unterschiedlichen Wege, wie Gott uns beschenken kann, zeigte Pfarrer Wolfgang Bauer in seiner Predigt auf. "Wir alle sind von Gott beschenkte", sagte er - und zwar in jedweder Form. Auch der Glaube an sich sei ein Geschenk, weil er die Menschen gemeinsam suchen lasse. Miteinander wolle man in diesem Gottesdienst diese göttlichen Gaben entdecken: Die Natur gehöre dazu, die Stille und Ruhe lassen mit Gott in Verbindung treten, "das Vertrauen erleben, das uns gut tut", unterstrich Bauer. Auch Musik und Gesang berührten die Tiefe des Menschseins.

Für die Musik war bei dem Gottesdienst Gerhard Fehrl zuständig. Er leitete die kirchliche Feier mit einem Orgelvorspiel ein, die später mit dem gemeinsamen "Vertraut den neuen Wegen" ihr Ende fand. Danach waren alle Kirchenbesucher zum gemeinsamen Essen eingeladen.
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