Kümmersbruck gibt Startschuss für neues, privat erschlossenes Baugebiet Am Bachweg
Gemeinde kann weiter wachsen

Lokales
Kümmersbruck
03.12.2014
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"Allen Unkenrufen zum Trotz - Kümmersbruck wächst": Die Nachfrage nach Bauland sei ungebrochen, betonte Bürgermeister Roland Strehl beim ersten Spatenstich genau an jener Stelle, wo im kommenden Jahr die rund 240 Meter lange Erschließungsstraße für 24 Parzellen Am Bachweg beginnt.

Wohnen bleibt Thema

"Die Regierung hat zwar den Bedarf wohl nicht gesehen", meinte der Bürgermeister. Doch der allgemeine Abwärtstrend durch den demografischen Wandel sei im Landkreis, insbesondere aber in der Gemeinde Kümmersbruck nicht spürbar. Das liege wohl auch daran, dass die Gemeinde durch die hervorragende Infrastruktur und stetige Ausweisung neuer Baugebiete zahlreiche junge Familien angesiedelt hat. "Das attraktive Umfeld" lobte Strehl. Dabei sei auch die Nähe zur Stadt Amberg hilfreich. Ziel der Gemeinde sei es nach wie vor, das Thema Wohnen weiter zu stärken.

Die Gemeinde selbst verfügt derzeit allerdings nicht über ausreichend viele Bauparzellen. Deshalb ist sie laut Strehl "froh, dass sich die Erbengemeinschaft Koll bereiterklärt hat", das gesamte Baugebiet am Bachweg privat zu erschließen und zu verkaufen. Man habe sich den Anfragen der Gemeinde nach der Baufläche Am Bachweg vor gut zwei Jahren nicht verschließen wollen, sagte Ludwig Koll im Namen der Erbengemeinschaft. Zudem seien die Flächen nicht mehr bewirtschaftet. Nachfragen von Bauwilligen gibt es laut Koll.

Gemeinsam am Spaten

Der offizielle erste Spatenstich vereinte Vertreter der beteiligten Firmen Renner und Hartmann Consult (Amberg), zuständig für Planung und Oberleitung, Landschaftsarchitektur Manfred Neidl (Sulzbach-Rosenberg), die Baufirma Markgraf (Weiden). Bürgermeister Roland Strehl, Wolfgang Roggenhofer und Werner Bauriedl von der Gemeinde sowie die Vertreter der Erbengemeinschaft nahmen den Spaten in die Hand.
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