Kümmersbruck will Spielplatz-Paten einführen - Amberg hat gute Erfahrungen damit
Einfach einer, der sich kümmert

Lokales
Kümmersbruck
06.02.2015
1
0
Er ist kein Polizist, Sheriff, Kontrolleur oder Aufseher: Der "Pate" soll einfach nur ein Auge auf einen Spielplatz werfen - und Verunreinigungen, Beschädigungen oder andere Probleme im Rathaus melden, damit für Abhilfe gesorgt werden kann. Engagierte Bürger, die diese Aufgabe übernehmen möchten, sucht die Gemeinde Kümmersbruck für ihre insgesamt 17 Spielplätze.

Diese werden zwar regelmäßig von Mitarbeitern des Bauhofs überprüft. Aber alle wissen, wie es trotzdem noch oft genug zwischen Schaukel und Sandkasten aussieht. Daran will 2. Bürgermeisterin Birgit Singer-Grimm etwas ändern: Sie hatte die Spielplatzpaten deshalb bereits im Juli vergangenen Jahres im Gemeinderat aufs Tapet gebracht. Jetzt hat der Ausschuss für demografische Entwicklung und Soziales das Thema aufgegriffen. Alle Mitglieder des Gremiums waren sich darin einig, dass solche Paten auch Kümmersbruck gut zu Gesicht stünden.

Es kommen "immer wieder Klagen von Eltern und Spaziergängern", weiß Bürgermeister Roland Strehl, der die Paten deshalb auch für eine gute Idee hält. In Amberg "gibt es diese Einrichtung schon seit 2003", informierte Hauptamtsleiter Wolfgang Roggenhofer: Sie habe sich dort auch bewährt.

Mit gutem Beispiel voran ging Ausschussmitglied Renate Amrhein (CSU), zugleich Erzieherin in der Kita Arche Noah: Sie erklärte sich bereit, gemeinsam mit ihren Kita-Schützlingen eine Patenschaft für einen Spielplatz zu übernehmen. Zuvor muss die Idee noch im Gemeinderat Zustimmung finden. Bürgermeister Strehl jedenfalls will sich diesem Thema nicht verschließen.
Weitere Beiträge zu den Themen: Februar 2015 (7876)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.