Kümmersbrucker Arche Noah eröffnet zwei neue Betreuungsangebote - Am Freitag eingeweiht
Großer Wurf: Fünf Kinderkrippen

Kümmersbruck
23.11.2013
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In der Kindertagesstätte Arche Noah werden 126 Kinder betreut. Ab sofort sind es einige mehr, denn die Gemeinde hat dort gestern die neuen Räume der zwei Kinderkrippen feierlich ihrer Bestimmung übergeben.

"Die Kinder sollen sich himmlisch wohlfühlen", lautete der Wunsch von Pfarrer Roland Böhmländer. Sie "sollen gut begleitet werden, Geborgenheit finden, und Menschlichkeit lernen", fügte Pfarrer Wolfgang Bauer hinzu. Beide stellten bei der Einweihung das Gebäude und die Menschen darin unter Gottes Segen.

Lange war in der Arche geplant, gebaut, gearbeitet worden. Monatelang hat der Kindergarten an der Schulstraße "fleißige Handwerker" gesehen" - ganz so, wie es die Kinder gestern besangen. Am Vormittag kamen alle zusammen, um das Werk auch symbolisch zu vollenden: Bürgermeister Richard Gaßner, MdL Reinhold Strobl, der Klerus, viele örtliche Mandatsträger, die Gemeindeverwaltung, Fachprojektanten, Architekt Willy Schmid, Planer und die Vertreter einer Vielzahl am Bau beteiligter Firmen, der Diakonieverein Amberg als Träger und natürlich Leiterin Klaudia Meindl mit den Erzieherinnen und den Kindergruppen wie etwa "Nilpferd-" und "Fische-Gruppe". Jetzt kommen weitere Tiere hinzu: "Schildkröte" und "Igel" werden die beiden Krippen-Gruppen heißen.
Dabei ist das für Kümmersbruck keineswegs ein einmaliges Ereignis, immerhin kann die Gemeinde jetzt auf fünf Krippen verweisen: zwei in St. Raphael und jetzt drei in der Arche Noah. "Da ist uns der vorerst letzte große Wurf gelungen", sagte Bürgermeister Richard Gaßner. Und es bestehe die Aussicht, dass etwa im Mai 2014 noch eine weitere Krippe im Kindergarten St. Antonius eingerichtet wird - das wäre dann die sechste in der Gemeinde. Die dürfe sich gewiss "auch deshalb als kinderfreundlich und familienfreundlich" bezeichnen, meinte Gaßner.

Gleichwohl, das Gute hat auch seinen Preis: Gaßner zeigte auf, dass die Kostenberechnung mit rund 1,03 Millionen Euro festgeschrieben sei. Diverse Außenarbeiten, Spielflächen, Wege und Parkplätze stehen noch aus. Gaßner sprach von derzeitigen Ausgaben in Höhe von 776 000 Euro. Die Finanzierung sei mit einer Festbetragsförderung vom Freistaat Bayern mit 564 900 Euro und einer sogenannten Ausstattungspauschale von 30 000 Euro berechnet.

Die Eigenleistung der Gemeinde sei nicht aus der Portokasse zu bezahlen: Sie betrage immerhin 435 100 Euro - werde aber als gut angelegtes Geld betrachtet. "Wir haben nochmals kräftig investiert, auch wenn Amberg ebenfalls große Anstrengungen unternimmt", sagte Gaßner. Es handle sich dabei auch um ein Angebot für Eltern aus dem Vilstal (weiterer Bericht folgt).
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