Kümmersbrucker Genossen legen beim Thema Westumgehung nach
SPD schießt gegen Strehl

Lokales
Kümmersbruck
22.04.2015
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Erneut befasste sich die Kümmersbrucker SPD mit Äußerungen von CSU-Vertretern aus der Gemeinde. Bei der monatlichen Vorstandssitzung im Sportzentrum sei es laut einer Pressemitteilung unter anderem um die Aussage von Bürgermeister Roland Strehl gegangen, man habe die Millionen für die Westumgehung gesucht, aber bis heute nicht gefunden. "Millionen Rücklagen wurden nie behauptet. Wegen der geringen Pro-Kopf-Verschuldung ist der Gemeinde aber eine Mitfinanzierung der Westumgehung durchaus möglich, um den Baubeginn zu beschleunigen", erklärte Richard Gaßner. " Wenn aber die betroffenen Anwohner der Vilstalstraße und der mittlerweile immer häufiger benutzten Schleichwege und -straßen nicht auch selbst aktiv werden, steht die Realisierung der Westumgehung in den Sternen, wie man der Presseinformation des Bürgermeisters entnehmen kann."

Herbert Breitkopf sagte, die ehrenamtlich geleistete Arbeit in den Vereinen sei anscheinend nicht mehr so wichtig. Bei Weihnachtsfeiern und zum Teil auch Mitgliederversammlungen warteten die Vereine immer öfter vergebens auf den Bürgermeister oder einen seiner Vertreter.

Richard Gaßner schloss die Sitzung mit dem Hinweis auf zwei Termine: Am Dienstag, 12. Mai, kommt der Bundestagsabgeordnete Uli Grötsch nach Kümmersbruck, um über seine Arbeit und aktuelle politische Fragen zu berichten. Für Donnerstag, 11. Juni, ist die Generalversammlung mit Neuwahlen geplant.
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