Kümmersbrucker Mittelschule installiert 35 Schüler als Sportmentoren
Herumlungern ist langweilig

An der Kümmersbrucker Mittelschule gibt es jetzt auch 35 sogenannte Sportmentoren. Schulleiter Heinz Lang (hinten rechts) und Sportlehrer Markus Gleißner (Zweiter von links) überreichten die Urkunden. Bild: hfz
Lokales
Kümmersbruck
17.03.2015
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Nun ist es amtlich. Nach einer entsprechenden Ausbildung zu Sportmentoren erhielten 35 Schüler der Mittelschule von Rektor Heinz Lang die dazugehörige Ernennungsurkunde. Zudem überreichte Konrektor Peter Rösch jeweils ein T-Shirt, das die jungen Leute entsprechend kennzeichnet, wenn sie in ihrer neuen Eigenschaft in der Schule unterwegs sind.

Unter der Federführung von Rösch und der beiden Sportlehrer Markus Gleißner und Klaus Ruétz, so eine Pressemitteilung, wurden die Schüler ausgebildet. Sie kommen nun in erster Linie in der Mittagspause im Zuge schulischer Ganztagsangebote zum Einsatz. Ziel ist, ergänzend zum schulischen Sportunterricht das Angebot sich zu bewegen auszubauen. Vor dem Hintergrund einschlägiger wissenschaftlicher Studien hat das Kultusministerium das Konzept "Sport nach eins" entwickelt.

Diesen Ansatz möchte nun auch die Kümmersbrucker Mittelschule aufgreifen, da es sich anderorts bewährt habe. Lang dankte deshalb bei der Überreichung der Ernennungsurkunden den Schüler, die sich künftig auf diesem Gebiet engagieren möchten. Sie würden nicht nur Lehrer und Aufsichtspersonen entlasten, so der Schulleiter, sondern auch ermöglichen, dass Mitschülern ein möglichst breites Freizeitangebot in der Mittagspause angeboten werden kann.

Zudem würden die Sportmentoren Verantwortung übernehmen, "so dass die Schulfamilie der Mittelschule eine lebendige Gemeinschaft bleibt", lobte der Rektor seine Schüler allgemein. Um sich entsprechend zu engagieren, würden recht unterschiedliche Aufgabenfelder angeboten. So haben beispielsweise erst kürzlich die Siebtklässler die Ausbildung zu Schülerlotsen absolviert. Vor zwei Jahren seien ein Schülercafé und ein "Anti-Mobbing-Team" unter Einbeziehung der Jugendlichen ins Leben gerufen worden. Für Letztere gebe es nach den Osterferien wieder eine einschlägige Ausbildung. Alles zusammengezählt, so die Schulleitung, würden sich so rund 100 Mädchen und Buben auch außerhalb des Unterrichts bei der Mitgestaltung des schulischen Lebens engagieren.
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