Kümmersbrucker Seniorenbeirat gegründet: Sofort 13 Interessenten für Führungsriege
Senioren haben jetzt eine Lobby

Schon bei der Gründungsversammlung des Kümmersbrucker Seniorenbeirats haben sich viele Bürger dazu bereiterklärt, aktiv in dem neuen Gremium mitzuarbeiten. Bild: e
Lokales
Kümmersbruck
14.03.2015
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Der Auftakt war vielversprechend: Bei der Gründungsversammlung für den Seniorenbeirat Kümmersbruck im Sitzungssaal des Rathauses haben sich aus dem Stand heraus schon 13 Vertreter dieser Generation bereiterklärt, in der Vorstandsriege mitzuarbeiten: Ingrid Blödt, Erika Merkl, Josef Eberhardt, Luise Wagner, Anneliese Breitkopf, Helga Strobl, Maria Roggenhofer, Gertrud Haas, Johann Zinnbauer, Gerhard Leger, Johann Hecht, Franz Höreth und Hans Michl wollen sich engagieren.

Jetzt wird Führung gewählt

Dabei hatte man ursprünglich, beim Erlass einer entsprechenden Satzung, nur an neun Vorstandsmitglieder gedacht, wie Bürgermeister Roland Strehl und Hauptamtsleiter Wolfgang Roggenhofer bekundeten. Doch dieses Gremium lasse sich natürlich beliebig erweitern. Die Weichen zur Gründung des Seniorenbeirats hat der Gemeinderat im vergangenen Juli gestellt. Jetzt, nach der Gründungsversammlung, ist der nächste Schritt eine weitere Zusammenkunft, bei der Sprecher beziehungsweise Vorsitzender und Schriftführer gewählt werden. Dann kann das neue Gremium seine Arbeit aufnehmen.

Über die große Bereitschaft, in diesem Kreis mitzuarbeiten, waren Roland Strehl, aber auch die beiden Seniorenbeauftragten der Gemeinde, Werner Cermak (SPD) und Monika Paintner (CSU), sehr erfreut. Letztere wünschen sich, dass es mit der Seniorenarbeit in der Gemeinde weiter vorangeht. Zumindest die Auftaktveranstaltung zeigte, dass diese Hoffnung nicht unbegründet ist.

Kernaufgabe des Seniorenbeirates ist es, den Gemeinderat, dessen Ausschüsse sowie die Verwaltung in Fragen der Altenhilfe zu beraten, verdeutlichte Strehl. Das Gremium soll damit die Interessensvertretung älterer Bürger sein: Es soll direkt mit eingreifen und Wünsche, Anliegen sowie Vorschläge zum Wohl von Senioren unmittelbar vorbringen können.

Diese Vorgabe ist mit der konstituierenden Sitzung umgesetzt worden. Jetzt gilt es, der Gruppe eine Führung zu geben.

Großes Betätigungsfeld

Dass die Senioren eine Fülle von Vorschlägen und Empfehlungen haben, hat sich bei der konstituierenden Sitzung schnell herauskristallisiert. Künftige Wohnformen wurden beispielsweise angesprochen - betreutes Wohnen, eine mögliche Verzahnung mit dem Altenheim, Nachbarschaftshilfe, Seniorenmosaik, Alltagsbegleiter, Spielplatzpaten, ein Parkplatz vor der Kirche, eine öffentliche Toilette, eine mögliche Seniorenmesse: Das Betätigungsfeld dieses Beirates ist offenbar groß.
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