Kümmersbrucker Wehr blickt zurück - Auch jenseits des Kerngeschäfts geht in der Gemeinde nichts ...
An allen Brennpunkten im Einsatz

Lokales
Kümmersbruck
13.01.2015
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Eine umfangreiche Tagesordnung hatte die Feuerwehr Kümmersbruck bei ihrer Generalversammlung. Aktuell zählt die Wehr rund 400 Mitglieder, darunter 54 Frauen und 20 Jugendliche.

Vorsitzender Markus Leitl und sein Vize Thomas Birner zeichneten das Bild einer gut aufgestellten und motivierten Truppe. Es war wieder ein Jahr mit vielen Einsätzen, die Kommandant Alwin Holzner lückenlos auflistete. Jugendwart Christopher Richter berichtete von 45 Übungsabenden für die Jugendlichen zwischen 12 und 17 Jahren. Diese seien "momentan komplett ausgerüstet" und zeichneten sich durch "gute Beteiligung an den Vereinsaktivitäten" aus. Eine personelle Änderung gibt es in der Nachwuchsabteilung: Thomas Walter und Daniel Pohl sind neue Jugendwarte.

Einstimmige Ergebnisse

Gewählt wurden in der Versammlung auch die Vertrauensleute. Roland Pospiech (wie bisher) und Benjamin Herrmann (neu) bekamen einstimmig das Plazet der 76 anwesenden Mitglieder. "Ganz wichtig für die Außendarstellung, weil immer vorne weg" nannte Markus Leitl den Fähnrich der Feuerwehr. Das war seit 2009 Andre Lobenhofer. Einstimmig wurde zu seinem Nachfolger Johannes Engelhard bestimmt.

Über solide Finanzen berichtete Schatzmeister Andreas Purschke. 2. Vorsitzender Thomas Birner listete die Teilnahmen an Veranstaltungen auf, die nicht zum Kerngeschäft der Feuerwehr gehören: Trotzdem sei ihr Mitwirken daran nicht wegzudenken. 24 Termine trug er vor, von Faschingszügen bis zur Primiz. Die Kümmersbrucker Wehr war, um im Jargon zu bleiben, an allen gesellschaftlichen Brennpunkten, gerngesehen.

Diesen Stellenwert hoben auch Bürgermeister Roland Strehl und die Grußredner Markus Graf, Manfred Moser und Ehrenvorsitzender Hans Zinnbauer aus. Auch die Verbundenheit der Gemeinde zu ihren Wehren wurde in den Vordergrund gestellt. Strehl dankte ihr im Namen Bürger.

Lob an Ehrenamtliche

"Es findet fast keine Veranstaltung in der Gemeinde ohne Feuerwehr mehr statt", so illustrierte Markus Graf (CSU) die Vielseitigkeit der FFW Kümmersbruck. Deren "System funktioniert aufgrund aktiver Freiwilliger und durch die Ausrüstung durch die Gemeinde". Letztere werde weiterhin "ihren Teil beitragen" versprach Graf. Auch Manfred Moser (SPD) sagte fortlaufende Unterstützung durch seine Fraktion zu. Die FFW-Aktivitäten 2014 seien ein wichtiger Beitrag dazu gewesen, "dass die Gemeinde so ist, wie sie ist - liebens- und lebenswert".

Kreisbrandinspektor Hubert Blödt ging auf Aktuelles im Bereich der Landkreis-Feuerwehren ein: Schulungen, Alarmierung und Digitalfunk waren seine Hauptthemen. Zahlreiche Beförderungen sprachen dann die Vorsitzenden und Kommandanten Markus Leitl, Thomas Birner und Alwin Holzner aus. Außerdem freuten sich die Verantwortlichen über einige Neuaufnahmen.
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