Manfred Sulima ist der Vorsitzende der neuen Interessensvertretung - Erste Themen
Seniorenbeirat hat einen Chef

Lokales
Kümmersbruck
17.04.2015
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Anfang März hatten sich bei einem Treffen im Sitzungssaal des Rathauses 13 Senioren bereiterklärt, im Vorstand des Seniorenbeirats mitzuarbeiten. Jetzt vermeldeten Bürgermeister Roland Strehl, Hauptamtsleiter Wolfgang Roggenhofer und Seniorenbeauftragte Monika Paintner Vollzug: Mit der Wahl eines Vorsitzenden und eines Schriftführers hat der Beirat jetzt Struktur und Stimme bekommen.

Mit der Gemeinde vertraut

Die Senioren-Vertreter haben sich mit dem Kümmersbrucker Manfred Sulima (66) einen Vorsitzenden und mit der Kümmersbruckerin Anneliese Breitkopf (67) eine Schriftführerin gegeben. Sulima war 40 Jahre lang bei der Firma Siemens beschäftigt und wohnt mit seiner Familie seit Jahren in Kümmersbruck. Anneliese Breitschaft lebt hier bereits seit 38 Jahren. Beide sind mit den örtlichen Gegebenheiten bestens vertraut.

Hauptaufgabe des Seniorenbeirates soll es laut Bürgermeister Roland Strehl sein, den Gemeinderat und seine Ausschüsse sowie die Verwaltung in Fragen der Altenhilfe zu beraten. Das neue Gremium soll dabei Interessenvertreter der älteren Mitbürger in der Gemeinde sein und direkt mit eingreifen können.

Der Vorsitzende soll die in gemeinsamen Sitzungen erarbeiteten Vorschläge, Wünsche und Anliegen im Gemeinderat und im Rathaus vortragen. In der Sitzung des Gemeinderats am Dienstag, 28. April, soll der Vorstand bestätigt werden. Der Beirat selbst trifft sich zu seiner ersten Arbeitssitzung am Mittwoch, 8. Juli.

Dass es aus Sicht der Senioren viele Anregungen gibt, das wurde bereits bei der ersten Sitzung deutlich: Sitzbänke, betreutes Wohnen, öffentliche Toilettenanlagen waren ebenso ein Thema wie die momentan groß diskutierte Straßenausbaubeitragssatzung - es gibt also reichlich zu tun.

Drei Sitzbänke in Köfering seien neu aufgestellt worden, ließ der Bürgermeister wissen. Zur öffentliche Toilettenanlage berichtete er, dass über zwei Varianten diskutiert werden soll. Die eine sei, ein WC unterhalb der Sparkasse zu pachten, andrerseits sei auch in Erwägung zu ziehen, eine frei stehende, öffentliche Ein-Raum-Toilette auf dem Parkplatz gegenüber der Blauen Traube zu errichten. Rund 85 000 Euro wären dafür aufzubringen.

Rettungs-Standort getestet

Ein Jahr lang hatte das Rote Kreuz probeweise einen Rettungswagen im Haus der Feuerwehr Haselmühl stationiert. Es sollte geprüft werden, ob Kümmersbruck für die Zukunft ein Standort sein könnte, um im Notfall hier schneller helfen und auch das untere Vilstal besser erreichen zu können.

Laut Strehl sieht es in dieser Angelegenheit recht positiv aus. Er hält einen solchen Rettungswagen-Standort für Kümmersbruck und die Bevölkerung weiter vilsabwärts für wichtig. Der genaue Platz in Kümmersbruck müsste dann aber noch festgelegt werden.
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