Mehrheit fährt nicht zu schnell

Lokales
Kümmersbruck
04.11.2015
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Nicht einig war sich der Bau- und Verkehrsausschuss beim Antrag von Kerstin Wendl und Michael Meier aus dem Ginsterweg in Köfering: Sie wollen in ihrer Straße, einer Tempo-30-Zone, weitere verkehrsberuhigende Maßnahmen. Es geht um eine reine Wohnstraße, die fast ausschließlich von Anliegern benutzt wird.

Die Antragsteller begründeten ihren Vorstoß damit,dass die Geschwindigkeitsbeschränkung nicht eingehalten und zu schnell gefahren werde. Die Verwaltung wurde daraufhin tätig, schaltete die Polizei ein, die auch entsprechende Messungen vorgenommen hat. Dabei hat sich herausgestellt, dass 85 Prozent aller Straßenbenutzer nicht schneller als 33 km/h gefahren sind.

Bürgermeister Roland Strehls Hinweis an die Verkehrsteilnehmer, eben noch rücksichtsvoller zu fahren, war angesichts dieses Ergebnisses schon fast überflüssig. Der Ausschuss hielt weitere Maßnahmen nicht für erforderlich, der Antrag wurde deshalb abgewiesen.

Über eine zu starke Geruchsbelästigung für Hausbesitzer durch den Kanal, angeschlossen an den Autobahnrastplatz Laubenschlag, klagte Carola Hirsch aus der Waldhausstraße in Köfering. Franz Kölbl regte an, die Hinweisschilder für Penkhof/Wertstoffhof besser zu postieren: Weil sie momentan auf Augenhöhe stehen, könnten sie für Landwirte, die von Penkhof kommen, auf hohen landwirtschaftlichen Fahrzeugen die Sicht behindern.
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