Musikalische Reise um die Welt

Die Ammerthaler Blaskapelle trug unter anderem Filmmelodien von Ennio Morricone vor. Bilder: e (2)
Lokales
Kümmersbruck
14.10.2014
1
0

Wer nicht dabei war, hat einen großartigen Abend mit hervorragenden Blasorchestern verpasst. Für einen musikalischen Hochgenuss sorgten der Musikverein Freudenberg, die Ammerthaler Blaskapelle, die Werkvolkkapelle Schlicht und der Musikverein Haselmühl-Kümmersbruck als Gastgeber.

Gut 100 Musiker bestritten das Kreiskonzert des Nordbayerischen Musikbunds. Sowohl die Akteure als auch die Zuhörer hieß Hans Gaßner vom Musikverein aus Haselmühl willkommen. Unter der musikalischen Gesamtleitung von Gerhard Böller boten die vier Blaskapellen symbolisch eine musikalische Reise um die Welt und durch die Zeit: von Mozart bis James Bond, von amerikanischer Blasmusik bis zum Boarischen, von der Symphonie bis "Skyfall". Geboten waren so ziemlich alle musikalischen Facetten.

Posaunensolo zum Auftakt

"Bravo-Rufe" aus dem Publikum gab es erstmals beim Posaunensolo von David Piehler bei der Bayerischen Polka. Der Musiker des von Gerhard Zinnbauer geleiteten Musikvereins Freudenberg machte damit den Anfang. Seine Kollegen begeisterten mit Mozart-Symphonie, James-Bond-Filmmusik und dem Konzertmarsch "Die Sonne geht auf" das Publikum. Die Ammerthaler Blaskapelle (musikalische Leitung Thomas Götz) spielte den schwung- und klangvollen Konzertmarsch "Mars di Medici" des holländischen Marschkönigs Johan Wichers und wagte sich an die Filmmelodien von Ennio Morricone ("Spiel mir das Lied vom Tod" und "Zwei glorreiche Halunken").

Die von Heinrich Kohl geleitete Werkvolkkapelle Schlicht begann nach der Pause mit einem flott und dynamisch vorgetragenen "Where the river flows" von James Swearingen, einem der bekanntesten amerikanischen Blasorchester-Komponisten. Ein Medley von Udo Jürgens und die Polka "Wir Musikanten" kamen beim Publikum ebenfalls gut an. Der gastgebende Musikverein Haselmühl-Kümmersbruck (Leitung Michael Naumovic) gestaltete das Schlussviertel mit dem Second Waltz sowie "Blue bells of Scotland" und machte sich schließlich an das gewaltige Werk "The Saints hallelujah". Der Florentiner Marsch, einer der meistgespielten Märsche auf der ganzen Welt, krönte die Darbietung der Haselmühler.

Großes Gemeinschaftswerk

Am Ende des Konzerts spielten alle Musiker unter der Leitung von Gerhard Böller den Laridah-Marsch, ein nicht zu überbietendes Werk der Marschmusik. "Blasmusik macht Laune" hieß es im Textheft - und das Konzert hatte die Besucher in beste Laune versetzt. Auch Bürgermeister Roland Strehl war voll des Lobes.
Weitere Beiträge zu den Themen: Oktober 2014 (9309)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.