Nach den Fakten des Aloisius

Bruder Aloisius hatte den schwarzen Kümmersbruckern wieder viel zu sagen. Bild: hfz
Lokales
Kümmersbruck
24.03.2015
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Erst gab es Seriöses vom Bürgermeister, dann haute Bruder Aloisius Schwanzl wieder ordentlich drauf. Es war Bockbierfest der CSU.

Es war die Premiere für den neuen CSU-Vorsitzenden Stefan Roggenhofer, aber auch für Roland Strehl, der erstmals als Bürgermeister beim Bockbierfest reden durfte. Im Telegrammstil informierte er über den Bau des neuen Hallenbades, die Umgehungsstraße oder das künftige Bild des Dorfplatzes in Kümmersbruck. 6,3 Millionen Euro koste das neue Bad mit den zwei Becken. Die Renovierung sei eine gemeinsame Entscheidung im Rat gewesen. Die Umgehungsstraße sei als kommunale Sonderlast deklariert, die beabsichtigte Befragung der Bürger begründete Strehl damit, dass die letzte Klage rund vier Jahre an Zeit gekostet habe.

Der alte Gemeinderat habe sich ja schon für den Abriss des Einfamilienwohnhauses im Dorfbereich ausgesprochen. Inzwischen hätten zwei Architekten-Wettbewerbe interessante Lösungen gebracht. Nun brauche man eine neue Planung, wobei man schon darauf achte, dass die Bürger nicht über Gebühr belastet werden. Die Gemeinde müsse in diesem Jahr keine neuen Schulden machen, trotzdem habe die SPD den Haushalt abgelehnt.

Deren Antrag zur Nutzung der Windkraft sei nicht realistisch, ganz abgesehen davon, dass das eine Aufgabe für einen Investor sei. Und auch das betreute Wohnen wolle die CSU - aber nicht, dass die Gemeinde hier als Bauherr auftrete.
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