Nur nass wurde keiner

Auch wenn noch keiner ins Wasser durfte - in den großen Aqua-Bällen durchs Becken zu kugeln, war eine Riesengaudi, vor allem für die Kinder.
Lokales
Kümmersbruck
30.08.2015
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Der Besucherstrom hielt den ganzen Tag über an. Es hatte etwas von einem kleinen Volksfest. Offiziell war es ein Tag der offenen Tür: Die Bevölkerung sollte sich davon überzeugen können, dass die rund 6,3 Millionen Euro für den neuen Kümmersbrucker Bade-Tempel nicht ins Wasser geworfen wurden.

Es ist das Ende einer längeren Geschichte: Am Anfang stand der Beschluss zur Komplett-Renovierung, dann folgten die nicht unumstrittene Entscheidung zur Erweiterung und Differenzen wegen des neuen Namens - doch jetzt hieß es: Kommen - sehen - staunen. Die Kümmersbrucker (und nicht nur die) nutzten die Gelegenheit, das neue Kümmersbrucker Aktivbad (KA2) zu besichtigen.

Der Besucherstrom hielt den ganzen Tag über an. Es hatte etwas von einem kleinen Volksfest. Offiziell war es ein Tag der offenen Tür: Die Bevölkerung sollte sich davon überzeugen können, dass die rund 6,3 Millionen Euro für den neuen Kümmersbrucker Bade-Tempel nicht ins Wasser geworfen wurden. Bilder: Klaus Högel

Noch blieb alles trocken, schwimmen durfte am Samstag noch niemand. Aber im Schutz der Klarsichthülle von Aqua-Balls, konnten die Kinder durchs renovierte Schwimmerbecken kugeln. Auch Bürgermeister Roland Strehl wagte sich in einen solchen Ball hinein. Und das für das Millionen-Projekt verantwortliche Architekten-Duo Heinrich Benker und Markus Maier war ebenfalls dabei. Ab 10 Uhr waren die Türen geöffnet. Den ganzen Tag über kamen Interessenten vorbei - bis zum Ende, um 20 Uhr, waren es 1200 Besucher, die Schwimmmeistergehilfe Michael Nicklas registrierte. Dafür, dass alle die neue Attraktion genau unter die Lupe nehmen konnten, sorgten neben dem Fachangestellten Jens Lottes und den vier Reinigungskräften auch Vertreter von AOK, Volkshochschule, Schwimmschule Aquavitalis, Wasserwacht Kümmersbruck-Vilstal und nicht zuletzt die für die Verpflegung zuständige Feuerwehr Haselmühl.

Allerdings sah die Öffentlichkeit nur die Spitze des Eisberges. Das Innenleben des Hallenbades unter den Becken ist ein für den Laien verwirrendes Geflecht von Hunderten Metern Rohren, Kilometern von Elektro-Kabeln, dazu Pumpen, Steuerungsanlagen und Filtern sowie Elektronik, das dafür sorgt, dass alles läuft, wie es soll: Hier lässt sich schon deutlich erkennen, wo die Millionen geblieben sind.

Schwimmen kann man übrigens ab nächster Woche: Montags gehört das Bad ausschließlich Schulen und Vereinen, die Öffentlichkeit ist ab Dienstag, 8. September, willkommen.
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