Parforcehornbläser Nürnberg zeigen bei Hubertusmesse vollen Klang ihrer Instrumente
Jagdhörner lassen Kirche erbeben

Lokales
Kümmersbruck
25.11.2015
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Es ist ein jahrhundertealter Brauch, am Hubertustag eine Messe zu Ehren Gottes und in Erinnerung an den Heiligen der Jäger, verbunden mit der Achtung vor dem Mitgeschöpf Tier, zu feiern. Dabei spielen vor allem die Waidmänner mit dem Jagdhorn musikalisch eine besondere Rolle.

Als spezieller Gottesdienst für sie hat sich die Hubertusmesse für Parforcehörner herausgebildet, die jetzt in der fast voll besetzten Kirche St. Wolfgang in Kümmersbruck zelebriert wurde. Pfarrer Wolfgang Bauer erhielt die so typische waidmännische Unterstützung von den Parforcehornbläsern der Nürnberger Gruppe Hubertus unter der Leitung von Jürgen Schicker. Die Musiker verwendeten zur Liturgie ausschließlich ihre großwindigen Parforcehörner, die über einen erstaunlichen voluminösen Klang verfügen und die Kirche damit voll ausfüllten.

Die eher auf "normale" Lautstärke eingestellten Ohren der Zuhörer mussten sich erst einmal an die erheblich stärkeren Töne gewöhnen - das aber ist eben die natürliche Charakteristik der Parforcehörner: die raue Frische des echten und puren Jagdhornklangs, der die Kirchenbesucher staunen ließ.

Die Nürnberger Bläser spielten die Hubertusmesse in der Bearbeitung von Reinhold Stief. Zu ihnen zählten Dominik Alberter, Heinz Hasselbacher, Dr. Jutta Hetzel, Kyra Jedlitschka, Ursula Reese-Schicker, Jürgen Schicker, Alexander Seilnacht, Sabine Seilnacht, Christine Stirnweiß, Rudolf Strauß, Loni Weidinger und Hannelore Weißmann.

Eingeleitet wurde die Eucharistie durch den Einzug der Hörner mit "Introduction". Klar erschallten die Instrumente schon hier, die beim Kyrie oder beim Hubertus-Choral erneut so richtig zur Geltung kamen. Höhepunkt war das gewaltige, zusammen mit den Kirchenbesuchern gespielte und gesungene "Großer Gott wir loben dich".
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