Partner aus dem Blaulichtbereich

Christopher Richter zeigte den Fünftklässlern die technische Ausrüstung eines Fahrzeugs der Feuerwehr Kümmersbruck. Die Kinder waren begeistert. Bild: pop
Lokales
Kümmersbruck
25.02.2015
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Mit Handwerkern und Firmen arbeitet die Mittelschule Kümmersbruck schon länger zusammen. Jetzt erweitert sie das Spektrum ihrer Partner.

Der Begriff gebundene Ganztagesschule bedeutet nicht, dass rund um die Uhr nur unterrichtet wird. Neben dem Lernen im klassischen Sinn eröffnen sich "zusätzliche Erfahrungsräume, welche sich besonders für die Vermittlung von Alltagskompetenzen eignen und so wertvolle Grunderfahrungen für die Kinder ermöglichen", schreibt die Mittelschule Kümmersbruck in einer Pressemitteilung.

Sie unterhält seit vielen Jahren ein Netz mit außerschulischen Partnern. Jetzt gewann Alexandra Neumeyer, Leiterin der Klasse 5 des Ganztagszugs, die Freiwillige Feuerwehr Kümmersbruck als weiteren Partner.

Der Impuls zur Zusammenarbeit ging im Herbst vergangenen Jahres von den Jugendwarten der Feuerwehr aus. Sie fanden ein offenes Ohr bei Schulleiter Heinz Lang. Er verweist auf die wichtige Rolle, die das Thema Gemeinde mit allen ihren Pflichtaufgaben im Lehrplan der Mittelschulen spielt. Und die Zusammenarbeit mit der Feuerwehr biete den Schülern Anreize zu einer sinnvollen Freizeitgestaltung.

In mehreren Schritten sammelte die Klasse 5G Einblicke in die Struktur der Feuerwehr und ihrer Jugendgruppe. Die Kinder lernten, was zum Schutz vor Bränden wichtig ist und wie sie sich in Gefahrensituationen richtig verhalten. Dazu gehörte eine Unterweisung über den Umgang mit dem Feuerlöscher.

Längst stehen technische Hilfeleistungen in der Einsatzstatistik der Feuerwehr ganz oben. Die Fünftklässler erfuhren deshalb auch, auf was es für den Ersthelfer bei einem Verkehrsunfall ankommt. Sie schauten sich die Ausrüstung der Fahrzeuge aus der Nähe an.

Den Schülern machte das alles viel Spaß. Klassenlehrerin Alexandra Neumayer zog aus Sicht der Schule eine positive Bilanz. Sie dankte den beiden Jugendwarten Thomas Walter und Daniel Pohl sowie Christopher Richter und Sebastian Gassner für ihr Engagement. (Hintergrund)
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