Rosengräfin bezaubert alle

Viel Apllaus für ihre Darbietungen ernteten (von links) Monika Arweck, Mira Fall, Nadine Baumann, Heidi Kotz, Stephie Sonsalla, Sieglinde Pipetz und Heinrich Arweck. Bild: pm
Lokales
Kümmersbruck
04.11.2015
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Ursprünglich war es nur ein Experiment. Doch daraus wurde eine echte Erfolgsgeschichte: Plötzlich war das Ökumenische Theater-Ensemble Amberg (TEA) mit seinem Stück "Die Rosengräfin" sogar auf Tournee. Diese endete nun in Kümmersbruck.

Zuvor war das Ökumenische Theater-Ensemble schon in Amberg zu sehen - in der Auferstehungskirche, in den Pfarrkirchen Heilige Dreifaltigkeit und St. Michael sowie im Pfarrsaal von St. Georg. Einem weiteren Auftritt in der Pfarrkirche St. Jakobus in Hahnbach folgte nun das große Finale in der Pfarrkirche St. Wolfgang.

Theater mit Musik

Der Kirchenchor St. Antonius unter Leitung von Susanna Müssig eröffnete dieses Gastspiel. Das Theater-Ensemble hatte erstmals seit seiner Gründung zwei Rollen doppelt besetzt. Anders als bei der Premiere am Wagrain (AZ berichtete) spielte dieses Mal die Hauptrolle nicht Angelika Fehrl sondern Nadine Baumann. Sie glänzte als Elisabeth von Thüringen, wie zuvor schon Fehrl, mit sehr gutem schauspielerischem Können. Besonderen Applaus erhielt sie, als sie am Ende einer Szene mit einem nur für die Rosengräfin getexteten und komponierten Dankeslied eine beeindruckende Gesangseinlage bot.

Besucher beeindruckt

Den bösartigen Priester Konrad von Marburg spielte diesmal statt Patrick Theiss der Autor und Regisseur des Stückes, Manfred Prasse. Wie bei den vorangegangenen Terminen waren auch die Besucher in Kümmersbruck von den Leistungen der Laiendarsteller und vom Inhalt des Stückes stark beeindruckt.

Besonders hervorzuheben ist neben dem Engagement der Darsteller die Musik, die das Stück begleitete. Gerhard Fehrl, der für die gesamte Licht- und Tontechnik verantwortlich zeichnete, hat mit dieser Wahl großartiges Fingerspitzengefühl bewiesen.

Eine spannende Handlung, mittelalterliche Kostüme und die musikalische Umrahmung ließen das ganze Unternehmen zu einem großen Erfolg werden. Bei einigen Terminen, in Auferstehung und St. Michael (Birgitta Englhard, Flöte, und Winfried Fleischmann, Gitarre) sowie in Hahnbach (Mario Winkler, Marktsack) stimmten passende musikalische Darbietungen auf die Geschichte um die Heilige Elisabeth ein. Insgesamt kamen zu den Aufführungen rund 350 Besucher. Besonderer Dank galt neben den gastgebenden Pfarreien dem Evangelischen Bildungswerk und der Katholischen Erwachsenenbildung für ihre Unterstützung.

Mitspieler willkommen

In den nächsten Wochen diskutieren die Mitglieder von TEA über ein neues Stück für das nächste Jahr. Wer sich für die Gruppe interessiert, findet Informationen im Internet (www.theatergruppe-tea.npage.de). Wer selbst mitspielen möchte, meldet sich unter der Amberger Telefonnummer 91 56 39.
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