SPD-Frauen beschäftigen sich mit dem Altwerden in Kümmersbruck - Forderung: Bezahlbares ...
Seniorenmosaik: Nicht nur Staub aufwirbeln

Lokales
Kümmersbruck
08.12.2014
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Ist das von der CSU initiierte "Seniorenmosaik" wirklich notwendig? Diese Frage warf Monika Rambach in der jüngsten Sitzung der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) auf. In der Gemeinde gebe es schließlich bereits ein bestens funktionierendes Netzwerk unter Führung von Carola Dirschka. Außerdem leiste eine ganze Reihe anderer Organisationen und Vereine hervorragende Seniorenarbeit, unterstrich Rambach. Sie begrüßt allerdings eine bessere Verbindung mit dem südlichen Landkreis, wie sie nun geplant sei.

Ältere im Blick behalten

Maria Gaßner merkte dazu an, dass das "Mosaik" wohl das gleiche Schicksal ereile wie das Bündnis für Familie: Hier sei anfangs auch viel Staub aufgewirbelt worden, doch nach einer publikumswirksamen Anfangsveranstaltung nichts Wesentliches mehr passiert. Nichtsdestotrotz sollte die Gemeinde ein verstärktes Augenmerk auf das Wohlbefinden der Senioren werfen, sagte sie.

Nach Meinung von Veronika Frenzel sollte man betreutes Wohnen in der Gemeinde in einer ansprechenden Architektur ermöglichen. Hauptproblem im Alter sei neben den körperlichen Einschränkungen die Einsamkeit - und die könne eine entsprechende Wohnanlage verhindern.

Man müsse aber darauf achten, dass der Platz dort nicht zu knapp bemessen sei. Ältere Bürger hätten Anspruch auf einen gewissen Komfort. Natürlich dürften dennoch auf keinen Fall Residenzen entstehen, die nur einige wenige bezahlen können.

Mehr Müllkörbe und Bänke

Nach einem Blick auf die Koalitionsarbeit der SPD im Bundestag regte Monika Rambach noch an, in der Ortsmitte mehr Abfalleimer und Parkbänke aufzustellen.
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