SPD pocht auf ein Konzept

Lokales
Kümmersbruck
16.01.2015
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Die im Bauausschuss genehmigte Auftragsvergabe für den Abriss eines Einfamilienhauses am Dorfplatz hat die SPD in ihrer ersten Vorstandssitzung des Jahres im Sportzentrum diskutiert. Die Runde kritisierte, dass für diesen Abriss kein Gemeinderatsbeschluss vorliegt und es auch kein aktuelles Konzept gebe, wonach dieses Haus am Dorfplatz weichen müsste oder auch erhalten werden könnte. Darauf macht die SPD in einer Pressemitteilung aufmerksam.

Sie erwartet für die Zukunft, dass dem Gemeinderat für die Neugestaltung des Ortskerns in Kümmersbruck ein modifiziertes Konzept vorgelegt wird, das ordnungsgemäß beraten und beschlossen werden kann. Man werde in Sitzungen des Gemeinderates und seiner Ausschüsse nur noch über die Punkte entscheiden, die auch ausdrücklich in der vorliegenden Tagesordnung so vorgesehen sind, kündigen die Sozialdemokraten an. Dies entspreche auch der derzeitigen Geschäftsordnung.

Als aktuelles Thema griff die Runde die Terroranschläge und die Pegida-Bewegung auf. Dass es große Hilfsbereitschaft für die zu uns kommenden Flüchtlinge gebe, hänge sicher mit den Erfahrungen zusammen, die viele Familien nach dem Zweiten Weltkrieg erlebt haben, war die Meinung der Runde. Die kulturellen Unterschiede müsse man diskutieren können, ohne gleich als fremdenfeindlich angesehen zu werden. Eine demokratische Gesellschaft, die den Menschenrechten verpflichtet sei, müsse es aushalten, dass es totale Sicherheit nicht gibt. Zu einem friedlichen Zusammenleben könne aber jeder in seinem Umfeld beitragen.
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