Spendenübergabe nach Bad-Eröffnung - Dreijähriger legt 150 Meter zurück, Wasserwachtler schafft ...
In neun Stunden 3000 Euro erwirtschaftet

Bürgermeister Rold Strehl (links) verteilte die 3000 Euro (von links): Marianne Gutwein, Klaus Ruetz, Margit Meier, Christine Fleischmann, Monika Rambach, Dr. Helmut Kollhof, Dr. Ulrich Siebenbürger und Carola Dirschka. Bild: e
Lokales
Kümmersbruck
30.11.2015
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Spaß gemacht - Geld gebracht! Auch so kann man das 9-Stunden-Schwimmen bilanzieren, das am 26. September im neuen Kümmersbrucker Bad KA 2 auf dem Programm stand. Es war die Wiedereröffnung des rundum sanierten Hallenbades. Die Gemeinde hatte mit der Wasserwacht Vilstal-Kümmersbruck, die zugleich ihr 40-jähriges Bestehen feierte, die Benefiz-Aktion organisiert. 202 Schwimmer waren am Start, 20 Vereine hatten sich gemeldet. Sie alle brachten von Christine Fleischmann und ihrem Team akribisch genau erfasste 364 Kilometer hinter sich. Sekunden, Minuten, Stil und Alter spielten keine Rolle. Der jüngste Teilnehmer Kim Purrer (Jahrgang 2012) legte 150 Meter zurück, der älteste Teilnehmer Josef Saffert (Jahrgang 1939) absolvierte 500 Meter. Dem Ganzen die Krone aufgesetzt hat Max Wagner von der Wasserwacht Vilstal-Kümmersbruck, der 16 Kilometer herunterspulte.

Dieser massive Auftritt erbrachte 2500 Euro, unter Mitbeteiligung einiger bei der Sanierung tätigen Firmen. Schließlich stockte Bürgermeister Roland Strehl auf 3000 Euro auf. Die galt es jetzt an Einrichtungen zu verteilen. "Die Wahl ist auf euch gefallen", sagte Roland Strehl. Je 500 Euro erhielten: Förderverein engagierter Freunde der Mittelschule (Vorsitzender Klaus Ruetz), der Sozialdienst katholischer Frauen (vertreten durch Marianne Gutwein), der Eine-Welt-Laden (Monika Rambach, Dr. Helmut Kollhof), das in Kümmersbruck seit jetzt elf Jahren bestens funktionierende Kümmersbrucker Seniorennetzwerk (Carola Dirschka), der Förderverein Klinik für Kinder und Jugendliche am Klinikum Amberg (Margit Meier) und die Projekthilfe Dr. Luppa (Dr. Ulrich Siebenbürger).

Für bedürftige Schüler, die ansonsten nicht in einen Skikurs mitfahren können, wollen die Freunde der Mittelschule die Spende verwenden. Für Kinder, Jugend und Frauen in Not sei das Geld gedacht, meinte Marianne Gutwein. "Wir sind dankbar für jede Spende", freute sich auch Margit Meier für ihren Förderverein Flika.
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